S

Sometimes we need a bad day

Vier mal im Jahr – meistens ziemlich regelmäßig im dreimonatigen Abstand habe ich einen so richtig schlechten Tag. Ich wache mit einem murmeligen Gefühl auf, stehe mit dem falschen Fuß auf und dann gehts los: ich finde nichts zum anziehen, die Zahnpasta liegt falsch, der Duschvorhang nervt, die Creme riecht mies, die Schuhe passen nicht, die Kleidung ist zu eng (und ich so und so zu fett, worüber ich mich dann 15 Minuten lang mit mir selbst unterhalte), die Nespressomaschine ist zu langsam, der Kaffe schmeckt nicht, die Sojamilch hat zu viel Fett, die Küche ist hässlich, meine Tasche (die neue) ist grauenvoll, die Bücher sind ungeordnet, der Hund sieht aus wie ein Wischmob,  das Internet schein eine Schnecke verschluckt zu haben, usw. die erste Person mit der ich an dem Tag am Telefon rede ist verunsichert ob ich es wirklich bin. Sunny Viki ist genervt?! Oh ja und wie! Komplett out of order

Meine Taktik: Rückzug, ganz schnell. In meinen Augen bin ich an diesen vier Tagen im Jahr  unzumutbar – am liebsten wurde ich mir ein Hotelzimmer nehmen irgendwo, das Zimmerservice auskosten, mich in ein viel zu weiches Kingsize Bett kuscheln, den Fernseher anwerfen und mit einer heißen Schokolade den Ärger in Glückshormonen ertränken. Das mache ich auch meistens – zumindest dann am Nachmittag – ein RESET – das braucht jede mal, oder?!

Was macht ihr an solchen Tagen? Oder habt ihr das gar nicht?

CategoriesAllgemein
Viktoria

"The History of the world is not the theatre of happiness. Periods of happiness are blank pages in it, for they are periods of harmony--periods when the antithesis is in abeyance." Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Ich bin 37 , wohne im Speckgürtel von Wien und betreibe diesen Blog seit 2009. Seitdem hat sich viel geändert. Heute schreibe ich um die Themen die mir am meisten am Herzen liegen, über die Geschichten die ich bisher erlebt habe, die Erfahrungen die ich sammeln durfte , die Menschen denen ich begegnet bin, gebe Tipps rund um meine Lieblingsthemen und mehr. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht mich immer weiter zu entwickeln, neues auszuprobieren und jede Angst zu überwinden die mich daran hindert ein erfülltes Leben zu führen. Ich bin hier um so viel mitzunehmen wie es geht und jeden Tag in diesem Paradies mit allen meinen Sinnen und Möglichkeiten zu erleben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.