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Hochzeitskleid in Paris

Hochzeitskleid Ja, aber welches? Diese Frage habe ich mir in den letzten Monaten oft gestellt und jedes mal wenn ich ein Hochzeitsmagazin aufgemacht habe einen mittleren Herzanfall bekommen wie ich sah was die Leute so als „schön“ empfinden. Ich meine es nicht böse – ich verstehe schon dass man vielleicht den Wunsch hat einmal im Leben wie „Prinzessin Sisi“ herumzurennen, 100 Tüllschichten haben möchte und Röschen, Maschen & Co will – aber doch nicht alles gemeinsam. Eine weitere Sache die mir aufgefallen ist: Hochzeitskleider werden in 90% der Fälle anscheinend gemacht damit die Kleider schön sind, aber nicht die Bräute. Nein, wirklich: Wer um Himmels willen sieht in einem Schlauchkleid gut aus außer Claudia Schiffer mit 20? Oder Kleider die kurz vor der Hüfte eng sind und dann locker über jeden Fehler dem man hat fallen und diese so richtig betonen? Wer sieht das bitte sexy aus? Also ich weiß ja nicht wie es euch geht, aber ich sehe nicht wie ein Supermodel aus und schon gar nicht wie ein Supermodel des 21 Jahrhunderts ( nämlich noch mal 10 Centimeter größer als in den 90gern) Ich bin 171 cm, habe ein 50er Gewicht (nein nicht 50 Kilo, aber mich frustet das zu sehr um das jetzt zu thematisieren: ja hört auf zu rauchen – nein, das war nicht das Essen)  und bin grundsätzlich nicht breit, aber ich sehe in vielen Kleidern einfach trotzdem schrecklich aus. Ich weiß nicht wie es euch allen geht, aber mich frustet das schon: Ich will schließlich wirklich schön sein an dem Tag – die Bilder werden mich auch mein Leben lang begleiten und sie sollen mich nicht „verfolgen“, sondern erfreuen.

Jedenfalls habe ich vieles in Paris gesehen oder auch nicht live gesehen ( ja, es gibt Designerinnen die im März schon das ganze Jahr keine Hochzeitskleider mehr anbieten können). Es waren nicht nur Französinnen dabei, auch aus anderen Ländern und die eine oder andere Designerin ist dabei auch bei mir hängen geblieben. Hier ein paar Designerinnen und ihre Kleider, die man unbedingt sich ansehen sollte – vor allem jene die auf Spitze stehen, gerne es schlicht haben und nicht unbedingt Prinzessinnen sein wollen.

Ein kleiner Tipp an die Bräute von mir: Bevor ihr euch auf eine Kleidart fixiert: Probiert alles! Wirklich alles! Man entdeckt da so einige Dinge die einem einfach besser stehen als man dachte 🙂

Designerinnen die ich wundervoll finde ( aus „Überraschungsgründen habe ich jetzt eine ausgelassen *g*)

Jenny Packham – Ich liebe alle ihre Designs – wir sehen sie auch oft an Kate. Die Hochzeitskleider sind auch ein Traum!

Jenny Packham

Laure de Sagazan ( Unglaublich -alle die 2014 ein Kleid haben wollen: Sie ist ausgebucht 🙂

Sagazan
© Laure de Sagazan

Inbal Dror (Wunderschöne Kleider – leider auch etwas teuer, aber das auf dem Bild finde ich einfach nur wundervoll)

© Inbal Dror
© Inbal Dror

Monique L’hullier (wunderschöne  Kleider, aber man muss etwas tiefer in die Tasche greifen)

Sadoni ( gewinnt in Sachen „Korsage“, wenn man eine haben will)

Nicole Miller ( Sehr hübsch, nicht zu teuer – Vintage Designs)

Shops

Cymbeline Brautkleider ( in Printemps)

Hochzeitskleid-paris1

Rosa Clara (spanischer Shop, aber in Paris gibts ein tolles Geschäft)

Metal Flaque ( tolles Geschäft mit vielen Designern)

Natürlich gibt es noch viele mehr, allerdings braucht man eben zwischen 2 bis 4 Stunden in einem Salon. Ich war bei meiner Designerin 2,5 Stunden bis ich alles anprobiert hatte was ich wollte und das Kleid das mir am meisten gefallen hat noch einmal an mir zu bestaunen. Einfach großartig!

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Solche Rückenausschnitte finde ich einfach wunderschön!

 

Viel Spaß beim Hochzeitskleid aussuchen!

 

xoxo

Weibie

CategoriesHochzeit
Viktoria

"The History of the world is not the theatre of happiness. Periods of happiness are blank pages in it, for they are periods of harmony--periods when the antithesis is in abeyance." Georg Wilhelm Friedrich Hegel

Ich bin 37 , wohne im Speckgürtel von Wien und betreibe diesen Blog seit 2009. Seitdem hat sich viel geändert. Heute schreibe ich um die Themen die mir am meisten am Herzen liegen, über die Geschichten die ich bisher erlebt habe, die Erfahrungen die ich sammeln durfte , die Menschen denen ich begegnet bin, gebe Tipps rund um meine Lieblingsthemen und mehr. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht mich immer weiter zu entwickeln, neues auszuprobieren und jede Angst zu überwinden die mich daran hindert ein erfülltes Leben zu führen. Ich bin hier um so viel mitzunehmen wie es geht und jeden Tag in diesem Paradies mit allen meinen Sinnen und Möglichkeiten zu erleben.

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