„Vikiiiii“ Als ich die Stimme höre, fährt mir ein Blitz durch den Körper. Ich drehe mich um und sehe in die Augen einer der schönsten Seelen, die ich kenne. Mir schießen die Tränen in die Augen, sie rennt mir entgegen – Gott sei Dank, denn ich bin wie erstarrt, da ich nicht fassen kann, dass ich sie vor mir habe und kann gar nichts mehr machen als einfach nur die Arme auszubreiten um sie in die Arme zu nehmen. Juhu  – endlich Zeit für uns! Als ich ihre Schulterblätter spüre möchte ich sie nie wieder los lassen. Und ich lasse sie auch nicht los. Bis ich höre, wie sie anfängt „Viki, Viki, Vikiiii, ich bekomme keine Luft!“ zu sagen und ich ihr antworte, dass sie sich das nur einbildet.

Na, ja was soll ich sagen. Wenn ich jemanden als „Freund“ bezeichne, dann liebe ich diesen Menschen sehr. Ja sogar sehr sehr. Ich behaupte immer, dass mein Sternzeichen (Löwe) daran schuld sei, dass ich zwar lange mit mir hadere bis ich jemanden als „echten Freund“ bezeichne, aber wenn es mal soweit ist, würde ich diesen Menschen mit meinem Leben beschütze. Nachdem ich nicht mit meiner engsten Familie aufgewachsen bin, sondern vor allem in der Teenagerzeit weit weg war von Geschwistern, Papi & Co., wurden meine Freunde für mich eine Art Ersatzfamilie, auf die ich immer bauen kann und die ich sehr liebe.

Lebensveränderungen & Freundschaften

Während wir während der Studienzeit viel zusammen waren und Zeit hatten, hat sich das leider sehr geändert seit wir alle zu arbeiten begonnen haben. Wobei solange ich noch angestellt war, das Treffen mit Freunden recht einfach war. Zumindest drei Abende die Woche konnte ich mir einteilen, um Freunde zu treffen, am Wochenende haben wir gemeinsam Picknicks veranstaltet oder haben einfach den Tag in der Küche verbracht und haben gequatscht. Vor allem im Sommer, war alles so spontan dass wir uns irgendwie immer gesehen haben. Einfach traumhaft. Dann kamen die ersten Hochzeiten, einige sind umgezogen, manche haben sich selbständig gemacht und auch das erste Baby (süßestes Baby) ist angekommen.

Das verändert vieles. Plötzlich muss man viel koordinieren, jeder hat ganz andere Lebensumstände, die meisten auch viel Stress und neben den ganzen Dingen, die man selbst plant, passieren auch diese vielen anderen ungeplanten Dinge, die das Leben mit sich bringt. Zu allem Übel bin ich eine ganz schlechte „Kontakthalterin“. Ich rufe meine Freunde erst dann an, wenn sie mir so richtig fehlen. In Zeiten von Social Media – wo man immer wieder das Gefühl hat, Kontakt zu haben weil man irgendein „Update“ auf den sozialen Netzwerken gesehen hat – kann es bei mir oft etwas länger dauern, bis ich mich melde. Eine Sache, die ich versuche in den Griff zu bekommen, aber die Selbständigkeit bietet sich oft als Ausrede an, wenn ich mir gerade keine 30 Minuten Telefonzeit nehmen möchte, erschöpft bin oder noch etwas „Dringendes“ zu tun habe. Irgendwann ist es Mitternacht und ich ärgere mich maßlos, dass ich mich nicht gemeldet habe.

Ich übe, aber es wird kaum besser. Vielleicht wird es jetzt besser, wo ich vorhabe doch nicht mehr so lange zu  arbeiten – we will see. Aber meine Freunde kennen mich und nehmen mich so wie ich bin – Gott sei Dank. Wenn ich es aber mal schaffe, dann möchte ich immer jeden sehen. Mir reicht es einfach nicht nur zu telefonieren. Für mich ist das eine Form von „Kurzaustausch“ so wie eine schnelle Facebook-Nachricht, aber am Ende möchte ich mich mit dem anderen Menschen treffen, seine Anwesenheit spüren, ihn mal in die Arme nehmen und zuhören, was sein Leben so erzählt.

Das Kostbarste der Welt ist unsere gemeinsame Zeit

Freunde treffen, Zeit verbringen & genießen – am liebsten würde ich ja jeden Samstag einen fixen Brunchplatz reservieren unter dem Motto „Wer kann, der kommt“ und alle meine Freunde einladen damit wir mal wieder zusammenkommen. Es ist wirklich so schwierig geworden, sich zu sehen und sich auszutauschen. Wenn jemand seinen Geburtstag feiert, dann schaffen es alle sich an dem Abend Zeit zu nehmen, aber leider kommt man dann gar nicht dazu sich auszutauschen und die Dinge, die einen wirklich beschäftigen oder man unbedingt vom anderen hören möchte, in Ruhe anzusprechen. Das Leben in den 30ies birgt auch seine Schwierigkeiten (so wie es das Leben einfach mit sich bringt) und da bräuchte man manchmal Zeit mit jemanden, dem man vertrauen kann, bei dem man sich fallen lassen kann, der einen kennt, der auch unkonventionelle Gedankengänge mitdenken kann oder der einen so liebt, dass man sich auch einfach mal 2 Stunden anschweigen kann ohne gestresst zu sein. Einfach ein echter Freund  – der neben dir seine Tasse Lipton Tee schlürft während du versuchst deine Gedanken zu ordnen und den die Stille nicht erschüttert, sondern sie genießt, weil du da bist. So empfinde ich es zumindest.

So schwierig es geworden ist, sich für einander Zeit zu nehmen, umso kostbarer ist diese Zeit geworden. Wenn man mal Zeit füreinander hat, dann werden nur mehr die wichtigsten Anrufe entgegen genommen, das Internet abgeschaltet, am besten ein Ort ausgesucht der nicht zu „busy“ ist. Man möchte schließlich seinem Gegenüber nicht nur zuhören, sondern die Erzählungen auch nachempfinden. Ich glaube, deswegen trifft man sich letzten Endes auch gerne Zuhause in vertrauter Umgebung.

Man bewirtet seine Freunde mit dem, was man liebt und lässt sie wieder am eigenen Leben teilnehmen. Man tauscht sich aus, bespricht was in den letzten Wochen und Monaten alles passiert ist. Man erzählt sich, was man sonst so erlebt hat und zeigt einander, was man alles entdeckt hat – von der Faszination für Zero Waste bis hin zum neuen Tee, den man gerade am liebsten trinkt. Hey, vor ein paar Jahre haben wir uns noch jeden Tag gesehen, wussten einfach alles voneinander (wirklich alles!) und konnten voneinander nicht genug bekommen – und plötzlich sieht man sich nur noch alle 2 Monate –  wenn überhaupt- Das tut weh.

Let’s celebrate

Früher hieß feiern ja , dass wir einfach bis zum Brunch am nächsten Tag auf Tischen getanzt und die verrücktesten Sachen gemacht haben. Abgesehen davon, dass wir das heute nicht mehr schaffen würden (weil wir 4 Tage Urlaub nehmen müssten, um das halbwegs zu überleben) erscheint das heute auch nicht mehr so wichtig. Umso wichtiger ist es geworden, das Zusammensein zu zelebrieren. Zum Brunch bei Freunden mit frisch duftenden Blumen ankommen, einfach mal selbst-gemachtes Granola und den Lieblingstee von Lipton mitnehmen, zum Mittagessen den frischen Schafskäse vom Bauern nebenan besorgen, einen selbst gemachten Eistee für die gemeinsame Grillerei vorbereiten, usw. …. Dem anderen etwas Gutes tun und damit sich selbst und seinen Lieben eine schöne gemeinsame Zeit zu machen. Die Zeit kurz anhalten und das Gemeinsame in den Mittelpunkt stellen. Mit Wertschätzung, Liebe und Achtsamkeit zusammenkommen und die Freundschaft zelebrieren. Because „That’s what friends are for“!

 


Lust bekommen deine Freunde zu sehen und sie zum Brunch einzuladen?

Wer gerade den gleichen Impuls hat wie ich: Einfach nachgeben und die Freunde, die man so lange nicht mehr gesehen hat, einladen. Wirklich. Hier gibts einen kleinen Guide dazu und ein Gewinnspiel:

1. Terminkalender auspacken
2. What’s App Gruppe anlegen – Alle einladen (Ja, mag unpersönlich sein aber macht es dir einfach, das zu machen, was so schwierig geworden ist: einen Termin zu finden)
3. Meine kurze Brunch-Liste mit Ideen rund um deinen Brunch downloaden
4. Gewinne die neuen Lipton Teesorten für deinen Brunch! Dazu musst du einfach nur unter diesem Artikel kommentieren und mir von deinen Ideen oder wen du gerne wiedersehen würdest erzählen
Das Gewinnspiel läuft bis 16. April 2017. Die weiteren Teilnahmebedingungen findest du hier.
5. Spread your love!

Wünsche dir eine wunderbare Zeit mit deinen Freunden!


Dieser Artikel ist ein Advertorial – Werbung und in Zusammenarbeit mit Lipton Österreich 

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3 comments

  1. 🙂 Liebe Viki,
    ja, leider nehme auch ich mir viel zu wenig Zeit für solche Treffen. Irgend etwas steht immer an, was gerade „wichtiger“ ist.
    Bis ich dann endlich mal schaffe meine Freundinnen zusammen zu trommeln, vergeht zu viel Zeit. Von denen in Deutschland will ich gar nicht sprechen…
    Deshalb sind solche Treffen meist mit Reisen verbunden. Wenn man dann aber gemeinsam unterwegs ist, hat man quasi alle Zeit der Welt und davon zehre ich sehr lang. Das nächste Mädelstreffen steht bei mir demnächst an – und das wird weder in Wien noch in Hamburg sein 😉
    Ich mache sehr gern bei Deinem Gewinnspiel mit – meine Idee ist ein Mädelstreffen in der Ferne, in einem anderen Land.
    Und WIR beide müssen uns auch bald mal sehen. Schicke Dir gleich eine Nachricht.
    Schönen Sonntag und herzliche Grüße 🙂

  2. Meine beste Freundin studiert in Graz, ich in Wien. Wir sehen uns leider viel zu selten, aber ich würde meinen Tee mit keinem lieber teilen, als mit ihr <3
    Qualitytime unter besten Freundinnen ist einfach unschlagbar 🙂
    xx Carina

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