„Who is your hero?“ „Me in 10 Years.“ „And in 10 Years?“ „Me in 10 Years“ – spätestens seit ich seine Rede bei den Oscars 2014 gesehen habe, ist Matthew McConaughey definitiv für mich der attraktivste Schauspieler den Hollywood zu bieten hat. Ein fescher Schauspieler oder Star ist ja ganz nett zum Ansehen – grundsätzlich. Aber wenn ein Star zum Menschen wird und seine Gefühle und Gedanken mit der Welt teilt und diese dann so sind wie seine, dann wird er wahrhaftig attraktiv. Wenn sie vom „Sexobjekt“ zu einer emotionalen Story werden – das was wir sind. Seine Antwort hat meine eigenen Gedanken so gut dargestellt wie noch nie. Ich habe mich immer gefragt warum ich so eine unglaubliche Energie habe mich weiterzuentwickeln , warum ich – zum Unterschied von vielen- nie ein Idol hatte oder ein Fan in meinem Leben war. (Zumindest nicht von einem einzigen Lebewesen, sondern wenn, bin ich Fan von Unternehmensphilosophien wie die von Google, Ikea, Tesla, Red Bull, Virgin & Co, deren Gründern und den Stories, die sie dazu gemacht haben,was sie heute sind) Ich habe nie verstanden wie man Menschen auf ein Podest stellen kann, die man nicht von Innen kennt, dessen Geschichte man nicht inhaliert hat und deren Gedankengänge man nicht gelebt hat. Dieses Unverständnis habe ich oft als „Fehler in meinem System“ gesehen – irgendwas, was ich „einfach nicht kann“ oder wo ich einfach zu kritisch bin. Ich würde um die halbe Welt reisen und viel Geld ausgeben um Menschen wie Tony Robbins, Eckhardt Tolle, Dalai lama, Vishen Lakhiani oder andere interessante Menschen  kennenzulernen – es wäre mir ein absolutes Bedürfnis mit diesen Menschen an einem Tisch zu sitzen und über die Welt zu reden. Das würde ich sofort machen und so einige dieser Möglichkeiten stehen auch ganz groß auf meiner „Spar-Liste“, denn das alles kostet natürlich Geld.

Mein Fokus liegt und lag immer darin mich selbst zu entwickeln – und das wird nie ein Ende nehmen. Ich sehe mich als Projekt, als Trägerin einer Seele die sich entwickeln muss, ummantelt von einem Körper den ich hegen und pflegen muss. Und genau das ist es, was mich jeden Tag dazu bewegt mein Bestes zu geben, motiviert zu sein, Neues zu entdecken, auszuprobieren, neue Menschen kennenzulernen, meine Schwierigkeiten mit anderen und mit mir selbst zu verarbeiten, zu einem besseren, klareren Mensch zu werden und mehr zu geben statt zu nehmen – nicht die Zahlen auf meinem Konto, nicht Anzahl meiner Facebook Freunde oder gar die Menschen, die ich kenne, sind es, die mich  dazu treiben mein Bestes zu geben, sondern die Anforderung an mich selbst ist es, die mich dazu führt alles in meinem Rahmen zu machen um mehr in meinem Leben zu erreichen.

 

Wie ist das bei dir?