Warum heiraten

Gute Frage oder? Also wenn man mich vor 2, 3 Jahren gefragt hätte, wäre meine Antwort wohl gewesen: „Um es bekannt zu machen, aus gesellschaftlichem Druck, weil man muss, weil der Partner will,… “ Wie man gleich bemerkt: Ich hatte nicht gerade eine positive Meinung von einer Hochzeit. Ich dachte es würde irgendwie in Konkurrenz zur Liebe stehen- man weiß ja, dass man zusammengehört und dieses ganze Pipapo den man sich da zusammenreimt warum man eigentlich eh nicht heiraten muss. Müssen tut man ja wirklich nicht, aber es ändert einiges, auch wenn man es vorher gar nicht für wahr oder möglich halten würde. Fast ein Jahr nach meiner Hochzeit kann ich es bestätigen: Es ändern sich viel. Wobei in meinem Fall – nicht nach außen. Ich habe meinen Namen behalten, ich bin noch immer der gleiche Mensch und noch immer genauso crazy wie früher. In meinem Inneren hat sich aber an dem Tag, an dem wir uns kirchlich das Ja-Wort gegeben haben, einiges geändert. (Im Standesamt ist einfach die Atmosphäre nicht so packend, muss ich sagen)
Als ich am Hochzeitstag zu meinem Mann gefahren wurde, hat ein neues Gefühl begonnen. Ein ganz enges „Du und ich“. Klar ist man davor zusammen und gehört zusammen, aber dieser Moment in dem einem klar wird „Du und ich für immer“ und wo man das zelebriert , scheint eine neue Energie freizusetzen, die man vorher nicht mal erahnen konnte. Man wird irgendwie noch enger verbunden, fühlt sich noch zugehöriger und beginnt noch enger zusammen zu erleben. Man ist Eins und doch Zwei. Ein neues Selbstverständnis hat für mich damals begonnen. Wenn ich mir ansehe was das letzte Jahr alles für Veränderungen gebracht hat, so hat eine Menge damit zu tun dass wir zwar beide noch immer Teil einer großen Familie sind, aber jetzt unsere ganz eigene Familie geschaffen haben. We aren’t only together – we belong together.

Vielleicht ist es nur bei mir so? Wie ist es bei euch? Habt ihr das auch so empfunden?

 

warum heiraten

 

EN: Why marry? Good question. Actually 2 or 3 years ago I thought people only marry because : they want to show others, feel the pressure from their families or the boyfriend,etc..“ I hadnt really a positive thought about a wedding I even thought it is not a „love“ thing to do and that it conqueres to love. Today I know it better. After nearly a year as a wife I still think that you do not have to marry, but: It changes a lot. Its the feeling „Together“ which gets a new dimension. The day I drove to the church (at the registry office its not so touchy) and my husband was waiting for me, something happened. A new „You and me“ started and some new energy was set free around us. It sounds a but crazy, but I do not have other words to explain that. I am still the same person with the same name, but the „WE“ changed. And it changed a lot of things around our lives. We are still a part of a big family, but we started to have our own little family – we aren’t only together – we belong together.
Maybe I am the only one who feels like that? How do you feel about your wedding? Or what do you think will happen?

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3 comments

  1. 🙂 Schön, wenn es sich bei Dir und Deinem Liebsten so anfühlt!
    Der Göttergatte und ich haben das beide – mit anderen Partnern – schon hinter uns und wir haben uns gegen noch einmal „I do“ entschieden. Seitdem mir ein befreundeter Anwalt ‚mal erklärt hat, dass man mit der Ehe nur einen Haufen Gesetze und somit Verpflichtungen unterschreibt, habe ich das Thema erneute Heirat für mich mit „nein danke“ abgehakt. Uns hält kein Gesetzt der Welt zusammen. Wir sind zusammen, weil wir zusammen sein wollen. Das finde ich viel schöner.
    Alles Liebe 🙂

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