Der Plan war ja hier jede Woche zu berichten – das Ergebnis ist dass ich eigentlich netto 2 Wochen (Brutto 3, aber Paris und die Tage rundherum lasse ich mal aus) schon hinter mir habe, aber dafür kann ich euch jetzt einfach mehr erzählen und werde die nächsten Tage dazu nutzen euch erzählen wie & was ich so mache. Ich habe meine „Kur“ auch schon verlängert – 60 Tage – denn es macht mir nicht nur Spaß sondern tut mir auch wahnsinnig gut – dazu aber etwas später.

Die Idee zur gegangen Challenge kam eigentlich durch Bloggerkollegin BlondhairPinkheart die ich bei der Luv the Shop Eröffnung getroffen habe und mir begeistert von dem Programm von Attila Heldmann erzählt hat. Es gibt in der Zwischenzeit auch ich ein neues Buch von ihm Vegan for Youthdass sicher auch sehr gut ist. Noch im Geschäft habe ich via Amazon das Buch Vegan for Fit
bestellt – eine Unart von mir, aber ich muss entweder gleich bestellen oder es dauert noch ein paar Monate bis ich beginne, weil ich nie Zeit dafür finde, bzw. wenn ich Zeit habe es mir dann nicht einfällt. Vegan hat mich schon immer mal interessiert, ich habe 10 Jahre vegetarisch gelebt und da ist der Schritt zur veganen Ernährung ja ziemlich naheliegend,auch wenn ich sicher nicht aufhören werde ein gutes Steak vom bekannten Bio-Bauernhof zu essen – aber erst wieder nach der Challenge. Nach 3 Tagen war dann das Buch da und es ging schon los Mit einem Einkauf im Bio-Supermarkt- unter anderem auch Dinge die ich noch nie probiert habe:

  • Tofu (natur/geräuchert, fest/weich – am günstigsten ist der pure Tofu definitiv beim Asiaten, z.B. in er Kettenbrückengasse – gleich bei der U-Bahn Station)
  • Sojamilch – am besten finde ich die vom Basi Supermarkt selbst oder die von Provamel – alle anderen sind zu dickflüssig oder zu Süß)
  • Sojajogurt – hier finde ich die Sojade Joghurts am besten
  • Öle (Als Spanierin nehme ich Olivenöl, aber auch gut ist Sonnenblumenöl, Rapsöl, Sesamöl,
  • Mehl (Vollkornmehl) – in meinem Fall auch noch glutenfrei
  • Agar-Agar gepopptes Amaranth – vor allem gepopptes Amaranth hat sich für mich als Entdeckung herausgestellt)
  • Haselnussmus, Cashewmus, Mandelmus (ein neues Liebleingsprodukt), Tomatenmark
  • Bio-Gewürze (z. B. Meersalz, Pfeffer, Oregano, Thymian, Paprikapulver, Currypulver, Zimt – vor allem Zimt!)
  • Matcha (Optional – ich kann das nicht trinken) oder Grüntee ( Hier kann ich den Genmaicha Tee für jene empfehlen die nicht so gerne grünen Teer trinken – gibts bei Dämmers Teehaus)
  • Vollkornbrot – in meinem Fall ist es glutenfrei
  • Grundmüsli ohne Zuckerzusatz (Entweder oder einfach die Einzelteile kaufen)
  • Agavendicksaft (gleich viel davon kaufen )
  • Quinoa (am besten hei rauch viel kaufen – das ist super für Salate)

Dazu braucht man dann noch die verschiedenen Zutaten nach Rezept, aber damit ist man mal mit den Dingen eingedeckt die man nicht überall bekommt. Kostenpunkt war in meinem Fall ca. 130 Euro, wobei ich recht viel eingekauft habe vor allem von den Dingen wo ich schon wusste dass ich das sicher öfter verwenden werde – also Tofu, Sojajoghurt, Sojamilch, Grüntee, Quinoa und gepoptest Amaranth.

Neben dem veganem Essen sind im Buch und habe ich mir noch andere Spielregeln aufgestellt:

  1. kein Zucker, keine Zuckerersatzstoffe ( für Menschen die gerne etwas süßes esse, wird das schwierig, aber da stur so gut) auch als Getränk nicht
  2. Morgens und Mittags essen bis man satt ist ab 16Uhr nur „Stufe 1“ Rezepte (die sind so im Buch gekennzeichnet) Ab 19Uhr nichts mehr essen
  3. Viel Obst und Gemüse
  4. Stärkehaltige Lebensmittel vermeiden. Pasta, Brot aus Weißmehl, Kartoffeln, Pommes, weißer Reis, auch wenn das alles auch vegan ist ( das habe ich für mich zur Phase zwei gemacht. Also die beginnt jetzt. die ersten zwei Wochen habe ich dazu genutzt mal nur vegan zu essen – jetzt werde ich die Kohlenhydrate weglassen)
  5. Keine tierische Produkte – keine Milch, Eier, Sahne, Gummibärchen und Fisch
  6. Außer Dosentomaten oder Erbsen aus er Tiefkühltruhe wenn es sie nicht frisch gibt,sind keine Fertigprodukte erlaubt
  7. Für Snacks am besten Hummus, eine Handvoll Nüsse oder aus den süßen Rezepten aus dem Buch etwas nehmen
  8. Kaffee ist erlaubt, aber nicht zu empfehlen. Ich habe es auf 1 bis zwei am tag reduziert. Man sollte während der Zeit auf Zigaretten und Alkohol verzichten. Ich habe vor 1,5 Jahren aufgehört zu rauchen und verzichte ziemlich auf Alkohol ( kann die Frage ob ich schwanger wäre nicht mehr hören ) so einmal in der Woche gönne ich mir aber vielleicht mal ein gutes Glas und ich würde jetzt auch nicht unbedingt meins sagen wenn ich einmal mit einer Freundin einen Drink nehme. Ist recht praktisch: Trinkt man wenig, braucht man meistens auch wenig – kostensparend *g* und bei so Abendveranstaltungen ist der Wein oft nicht so umwerfend, dass ich nun mehr davon haben möchte.
  9. Grüner Tee – 1,5 Liter. Die schaffe ich meisten. Für den Sommer habe ich nun beschlossen auf meinen Aquazinger umzusteigen. So kann man das Wasser aromatisieren und hat keinen Zucker und keine zusätzlichen Kalorien dabei
  10. Sport. Das in meinen Augen schwierigste um in meinen Alttag einzuplanen. Angefangen habe ich mit jedem Tag Yoga – da stur gut. In der Zwischenzeit mache ich nur ein paar Übungen weil ich es übertrieben habe und ich nun schauen muss dass ich meine Hüfte wieder in Ordnung bringe – dank Shiatsu wird das her schnell wieder *g* Aber Yoga am Morgen Zuhause mit Video ist wirklich gut – wenn man schon mal Yoga gemacht hat, ansonsten sollte man schon erstmal Yoga in einem Studio kennenlernen. Ich mache das über: Yogaglo – hier findet man verschiedene Schwierigkeitsgrade und Stile. Weiters gehe ich zweimal die Woche ins Fitness Studio – da trifft sich mein 10 Tages Test bei Femme Fitness gerade ganz gut. Ab kommender Woche werde ich noch einen Abend im Yoga Studio verbringen. Und einmal die Woche laufen gehen. Daneben habe ich auch meinen Krav Maga Kurs – über den muss ich euch einmal schreiben 🙂 Damit sind quasi schon 5 Tage Sport dabei. Mehr schaffe ich rein zeitlich einfach nicht.
  11. Vitamine. Ich nehme grundsätzlich immer Vitamine & Spurenelemente zu mir, die habe ich während meiner veganen Zeit etwas verändert. Wenn das von Interesse ist, kann ich gerne einmal etwas dazu schreiben – lange Story 🙂

So viel zum Anfang 🙂 Ich muss sagen viel ist einfach Planung. Vor allem wenn es um das Essen geht. Auswärts essen ist grundsätzlich eine Challenge geworden, aber Gott sei Dank gibt es schon tolle Lokale die veganes anbieten – dazu werde ich in den nächsten Wochen sicher mehr schreiben, wie auch Rezepte, Ideen, Gefühle und Gedanken.

xoxo
Weibi

2 comments

  1. Ich möchte dich nur darauf aufmerksam machen, dass alle Soja Produkte , wenn nicht aus dem Bioladen und ausdrücklich darauf vermerkt, genmanipuliert sind und mehr als ungesund.
    Also gut darauf achten!!!

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