Vier mal im Jahr – meistens ziemlich regelmäßig im dreimonatigen Abstand habe ich einen so richtig schlechten Tag. Ich wache mit einem murmeligen Gefühl auf, stehe mit dem falschen Fuß auf und dann gehts los: ich finde nichts zum anziehen, die Zahnpasta liegt falsch, der Duschvorhang nervt, die Creme riecht mies, die Schuhe passen nicht, die Kleidung ist zu eng (und ich so und so zu fett, worüber ich mich dann 15 Minuten lang mit mir selbst unterhalte), die Nespressomaschine ist zu langsam, der Kaffe schmeckt nicht, die Sojamilch hat zu viel Fett, die Küche ist hässlich, meine Tasche (die neue) ist grauenvoll, die Bücher sind ungeordnet, der Hund sieht aus wie ein Wischmob,  das Internet schein eine Schnecke verschluckt zu haben, usw. die erste Person mit der ich an dem Tag am Telefon rede ist verunsichert ob ich es wirklich bin. Sunny Viki ist genervt?! Oh ja und wie! Komplett out of order

Meine Taktik: Rückzug, ganz schnell. In meinen Augen bin ich an diesen vier Tagen im Jahr  unzumutbar – am liebsten wurde ich mir ein Hotelzimmer nehmen irgendwo, das Zimmerservice auskosten, mich in ein viel zu weiches Kingsize Bett kuscheln, den Fernseher anwerfen und mit einer heißen Schokolade den Ärger in Glückshormonen ertränken. Das mache ich auch meistens – zumindest dann am Nachmittag – ein RESET – das braucht jede mal, oder?!

Was macht ihr an solchen Tagen? Oder habt ihr das gar nicht?

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