Das neue ,Hole Magazine‘ ist wohl kaum einem entgangen. Vor allem die erste Ausgabe mit 215 Seiten, darf man sich auch nicht entgehen lassen: Tolle Fotos, gute Interviews, interessante Persönlichkeiten. Um was es im Magazin geht? Models, Fotografen, Hair- Stylisten, Make- Up Artistst & Co sollen ihr Talent zeigen dürfen und sich präsentieren. Ich habe das Glück gehabt mit Fotograf und Herausgeber Julian Laidig ein Interview, bzw. wie bei mir üblich eher ein „Gespräch“ zu führen, bei dem ich etwas mehr über den Macher des Magazins erfahren habe.

Julian Laidig ist 20, hat seine ersten Fotos vor 6 Jahren für seine Aufnahmsprüfung an der Höhere graphische Bundeslehr- und Versuchsanstalt für Medientechnik und Medienmanagement – Fotografie und audiovisuelle Medien gemacht, hat vor 5 Jahren seine erste Spiegelreflexkamera  bekommen, vor 4 Jahren sein erstes Studio eingerichtet und damit sich der Fotografie verschrieben. Das klingt alles wie in einem Karrierebuch – geradeaus aufs Ziel. Er sagt von sich selbst er wäre Karrieregeil- ja, sind wir wohl alle, bzw. viele , und ist in dem Fall auch positiv zu bewerten 🙂 Vor allem ist er aber in meinen Augen verdammt Zielstrebig in seinem Tun- auf meine Frage wie er sich seine Ziele steckt, bekomme ich die Antwort „Ich stecke mir unrealistische Ziele, damit ich die realistischen erreichen kann“ – so unrealistisch, scheinen sie dann aber doch nicht zu sein, denn wer kann schon behaupten er hätte im letzten Jahr alle seine Ziele erreicht?

Julian Laidig kann es und ich muss zugeben, dass ich kurzzeitig während dem Gespräch, ihn dafür beneide. Sein nächstes Ziel: „ab nach Berlin“ – das derzeitige deutsche Mekka der Kreativen ruft und so wird auch das ,Hole Magazine‘ einen größeren deutschen Touch bekommen, wobei die Balance,  laut Julian, erhalten bleiben soll.

Was an diesem jungen Fotografen einfach bemerkenswert ist: Er macht es anders, indem er sich bemerkbar macht. Julian hat sich PR & Marketing – Tools selbst beigebracht, durch die Umsetzung eines Charity Events  für die Prävention von HIV/Aids im Zuge seiner Matura, durch eine Online Kampagne von HIV/Aids und durch lesen von Literatur, etc. und hat sich von Freunden auch helfen lassen – jetzt steht er wohl dort wo einige auch gerne so früh stehen würden: Mitten drin in der aufsteigenden Karriere.

Sein Talent ist eindeutig in seinen Arbeiten zu sehen und somit, kann der junge Mann getrost sich selbst vermarkten und die Werbetrommel für sich rühren- zumindest, sehe ich das so. Und es ist ein Talent, denn auf meine Frage wie?, bekomme ich auch nur die Antwort „ich mach‘s halt“ – I like 🙂

Sein erstes aufregende Shooting hatte der 20-jährige im Hotel ,Le Meridien‘ für das GIB-Magazine musste er damals Mr. Austria fotografieren – das erste mal ein volles Team und dem Druck für den Kunden das richtige Foto zu machen, eine Situation die wohl so mancher Fotograf schon kennt.

Aber zurück zum Magazin, dass sehr viel Aufmerksamkeit auf sich zieht: Wie entsteht bloß so ein Magazin? Die Antwort: „aus Spaß an der Sache, mal probieren“ – ja und so kommt es, dass auch geplanten 80 Seiten, 215 wurden. Wienermodels hat dabei die meisten Models gestellt, unter anderem auch Martina Dimitrova und Mario Loncarski, zwei die eindeutig sehr erfolgreich im Modelbusiness unterwegs sind. Stellamodels, PH- Models, Optionmodels und Tempomodels haben auch Models zur Verfügung gestellt –  bei diesen Fotos ist es wohl klar, dass man das aus Seiten der Agentur auch gerne tut.

Zusammenfassend kann ich nur sagen: Sympathisch, zielstrebig, intelligent und vor allem hat er Talent- was will man mehr?! Ich bin schon neugierig wohin es Julian Laidig in Zukunft verschlägt und was wir für Arbeiten von ihm sehen werden.

Wünsche  ihm auf jeden Fall sehr viel Erfolg und bedanke mich ganz herzlich für dieses angenehme und interessante Gespräch.

Links:

Julian Laidig
HOLE-Magazine

2 comments

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