Vor mehr als einem Jahr sind wir plötzlich „Hunde Eltern“ geworden und damit hat uns die Hundeliebe gepackt – ziemlich unvorbereitet und eigentlich ungewollt, aber gleichzeitig mit Neugierde und Vorfreude wie es wohl so sein wird. Zumindest bei mir , nachdem meine bessere Hälfte erst eigentlich durch Zufall zwei Tage vor ihrer Ankunft aus Teneriffa davon erfahren hat. Und da war sie dann – ein kleines Häufchen 7 kilo schweres Elend. Sie war sehr ängstlich, hat keinen Mucks gemacht, war zwar immer froh aber hat es nicht ertragen wenn man lauter gesprochen hat, ist immer in ihrem Bett gelegen, hat sich vor lauter Angst oft nicht mal bewegt, usw. Wenn man sie heute ansieht, merkt man das kaum mehr – Gott sei Dank. Was sich so alles in einem Jahr ändern kann. Heute ist fast alles anders. Sie springt einen an, sie knurrt wenn ihr etwas nicht passt ( und das gar nicht mal so leise, auch wenn sie so klein ist), sie bellt wenn ihr jemand nicht gefällt, sie frisst auch Wurst (ja, sie hat es beim ersten mal ausgespuckt), sie springt auf dem Schoß und – was mir am besten gefällt – sie liegt zu unseren Füßen. Letzteres gibt mir immer das Gefühl dass sie endlich Zuhause angekommen ist – das ist schön. Sie ist so ein positives Wesen dass ich sie als „Feel Good Manager“ bezeichne. Hat man mal einen schlechten Tag, einen schlechten Moment, muss man mal weinen oder will man mal nicht sitzt sie vor einen und wackelt mit dem Schwanz während sie Avancen macht auf den Schoß zu springen, bis sie einen überredet sie auf den Schoß zu nehmen. Danach schmeißt sie ihre Pfoten auf die Schultern und es kommt die Schleckattacke ( die ich gar nicht mag) und wenn sie keinen Erfolg hat legt sie den Kopf auf die Schulter und wartet, wartet, wartet auf .. na,ja. .auf den nächsten Versuch der eine meistens so überrascht, dass sie einen auch erwischt *g* Wenn man stehen sollte dann springt sie so hoch wie sie kann um die Hand zu erreichen – sie will einem einfach ein Gutes Gefühl geben – so süß. Sie hat mich im letzten Jahr durch die bisher schwierigste Zeit meines Lebens begleitet und das einfach mit diesen Aktionen – wie einfach es sein kann, oder? Wie grundsätzlich positives einfach ansteckend sein kann, eigentlich verrückt dass wir Menschen uns so schwer tun – Puppi kann das jedenfalls sehr gut 🙂 Manchmal habe ich das Gefühl dass es so sein sollte, dass sie zu uns gekommen ist damit die Zeit leichter wird – so wie das Leben so spielt, so schön spielt manchmal, nachdem es mal ganz grausig zu einem ist – das muss ich dir lassen Leben, das mit der Puppi hast du ganz gut gemacht.

Zeit sich an einem Jahr mit dieser süßen Hündin zurück zu erinnern die uns beiden den Kopf verdreht hat. Die uns fehlt wenn sie mal ein paar Tage bei der Tante ist, die und jeden Tag so viel Freude schenkt, die uns dazu zwingt die Wohnung zu jedem Wetter zu verlassen, die schon mit uns redet wenn sie etwas braucht und die uns täglich vor dem Postler beschützt… – einfach Puppi 🙂 YOU ROCK!

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