Die meisten machen es so, dass sie die standesamtliche Trauung am gleichen Tag wie die kirchliche machen. Wir haben uns das zu entschieden es zu trennen – einerseits weil es so für uns einfacher ist auch in meiner Heimat – Mödling – etwas zu machen, andererseits weil wir so etwas Zeit haben und das formale damit weg ist. Wir haben uns entschlossen die standesamtliche Trauung 1,5 Monate vor der Kirche zu machen. Dabei ist mir aufgefallen dass man auch hier so einiges beachten muss, das ich mit euch teilen möchte – schließlich wird die eine oder andere auch eine Hochzeit feiern und da ist so eine Liste ganz angenehm. Ich habe die Sachen zusammengetragen die bei uns so wichtig waren:

    1. Outfit : Dazu kommt noch ein Beitrag, da meine Suche etwas schwieriger wurde als gedacht ( wie immer – ich und Mode ist so eine Sache – ich bin dann doch sehr sehr wählerisch) : Kleid, Schuhe, Jäckchen.. die Tasche ist sich nicht mehr ausgegangen *g*
    2. Flache Schuhe: So sehr man hohe Schuhe liebt, so sehr beginnt man sie nach einem langen Tag zu verschmähen. Am besten gleich ein paar Flache Schuhe mitnehmen.
    3. Die Ringe: Nicht vergessen 🙂
    4. Frisur: Den Friseurtermin nicht vergessen und davor einmal schauen was man gerne hätte. Wenn man so und so eine kirchliche Trauung hat, wird man wohl dort den Fokus für diese Dinge legen. Ein Tipp von mir: Türkische Friseure haben eine unglaubliche Gabe mit Hochtseckfrisuren. Ich fand jedenfalls meine sehr gelungen – dazu gibt es bald mehr.
    5. Musik: Wie schon in meinem UE Boom Beitrag geschrieben: Das ist hier ganz wichtig. Was wollt ihr hören, wie lange und wie. Am besten man entscheidet sich für die Lieder die man gemeinsam hat.
    6. Location-check: Das Standesamt sollte man sich mal ansehen – vielleicht kann man ja noch etwas Deko besorgen, bzw. mit Blumen Dinge schöner machen. Wir haben nicht im Rathaus in Mödling, sondern im Museum ( Thonet Schlössl) geheiratet – kann ich nur empfehlen.

Museum Mödling Standesamt

  1. Standesbeamtin anrufen & fragen wie die Trauung sein wird:  In Wien wird das wohl schwierig, aber es gibt Orte bei denen man zumindest mal nachfragen kann wer das ist. Dann hat man auch gleich eine Idee wer einen trauen wird – unsere war so unglaublich nett!
  2. Blumen: Als ich im Standesamt gefragt habe, sagte man mir dass sie Blumen hätten. Irgendwie konnte ich das nicht glauben und habe dann beschlossen doch die Blumenhandlung gegenüber anzurufen „Nein, die haben keine echten Blumen mehr – nur mehr ein Seidengesteck“ also hab ich neben dem Brautstrauß und dem Bräutigam -Blümchen noch ein Gesteck bestellt. Das ist dann mitgereist: Zum Mittagessen danach und zum Elternessen am nächsten Tag 🙂
  3. Trauzeuginnen nicht dabei, sondern auch mit Ausweis. Die Namen und Geburtsdaten muss man beim Aufgebot bekanntgeben ( Apropos: man darf so viele haben wie man will, bzw. wie das Formular Platz hat *g*) Die Trauzeuginnen müssen sich bei der Trauung ausweisen können – das sollte man nicht vergessen. Wobei es in der Zwischenzeit so ist, dass man keine Trauzeugen mehr für die Hochzeit zwingend braucht, also wenn sie keinen Ausweis mit haben wird die Trauung nicht abgeblasen 🙂
  4. Fotokamera: Nicht vergessen den Akku zu laden und die Speicherkarte einzulegen. Und nicht vergessen jemanden zu Bitten zu fotografieren – man selbst wird es schwer haben.
  5. Sekt für danach: Ein paar Gläser & etwas Sekt für gleich nach de Trauung machen Sinn. Einfach eine Kühltasche mitnehmen und die notwendigen Gläser einpacken. Wir haben Sektgläser bei Ikea gekauft: 6 Stücke für € 3,50 – nicht geschenkt, aber sehr günstig und kann man ja jederzeit wieder gebrauchen ( Polterabend & Co)
  6. Taschentücher: Einfach dem Zukünftigen in die Jacke stecken – dann hat man welche für den Fall 🙂
  7. Freude auf den Tag! Es ist wirklich ein wundervolles Ereignis ein klares „Ja“ dem Menschen zu geben den man liebt und mit dem man sein Leben teilen möchte. Das ist ein unheimlich schöner und erfüllender Moment.

Viel Spaß beim Standesamt!

Habt ihr noch Tipps? Habe ich etwas vergessen?

xoxo
Viktoria

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