10 Schritte das richtige Hochzeitsdatum finden

Heiraten ist so etwas Schönes. Ich muss ehrlich zugeben dass ich noch immer ganz verliebt daran zurück denke. Hach! Die Organisation war manchmal nicht so einfach, aber das ist einfach so – wenn sich alles auf einen Tag konzentriert, dann will man halt alles an dem Tag. Aber welcher Tag überhaupt?

Bei unserer Hochzeitsplanung war nicht von Anfang an klar wann wir genau heiraten wollen. Allerdings hatten wir schon im Kopf dass die schönsten Hochzeiten immer jene waren bei denen es am nächsten Tag noch weiter ging und an denen wir noch länger mit den Leuten plaudern konnten. Also war es für uns ganz schnell klar, dass es ein verlängertes Wochenende werden muss. Vor allem in Anbetracht dessen dass wir in Kärnten geheiratet haben und die Anreise für manche doch länger war, war das eine sehr gute Idee. Als nächstes war ganz schnell klar dass es keine Winterhochzeit werden soll – wobei ich finde dass sie auch was haben. Also waren wir schon in Sachen Datum recht eingeschränkt. Runde Geburtstage, Geburten in der Familie, wichtige Familienfeiern, usw. mal ausgenommen und dann mal alle Ferientage welche die Gefahr hätten, dass viele nicht kommen könnten. Dann war da der 15. August der übrig blieb. Unser Verlobungstag – als ob es geplant gewesen wäre. Zuerst war er mir suspekt. Ich habe am 17. August Geburtstag  und ich kann mich (auch am Tag meiner Geburt) an kaum einen 17. August in Österreich erinnern an dem es nicht geschüttet hätte. Damals wussten wir ja noch nicht dass 2014 das Jahr der Regenhochzeiten werden würde *gg* und uns der Sommer mit reichlich Wasser beschenken würde. Was hier jetzt klingt wie 5 Minuten Arbeit, hat Tage gedauert. Wirklich! Abgesehen davon dass man beginnt Wetterprogramme zu suchen wie denn das Wetter so an dem Tag in den letzten drei Jahren war (wtf!), macht man sich einfach in der Situation viel zu viele Gedanken. Grundsätzlich. Trotzdem sollte man natürlich nichts vergessen, deswegen habe ich euch hier mal die 10 Schritte aufgeschrieben wie ihr am schnellsten um effizientesten zu einem Datum kommt:

  1. Jahrestage, Geburtstage, Jubiläen & Co
  2. Symbolische Tage: Das erste Date, der erste Kuss – vielleicht soll es so ein Tag werden?
  3. Feiertage / Potentielle verlängerte Wochenenden ( der kleine Kalender ist dafür echt gut!)
  4. Schon fixierte Urlaubstage engste Familie & Freunde (Mutter/Vater/Schwester/Oma/Trauzeugin – die man weiß!)
  5. Eigene Urlaube & Termine die man nicht verschieben kann
  6. Berufliche Daten an denen man nicht kann, bzw. aus den Projekten heraus gar nicht kann
  7. Kirche frei bzw. Standesamt frei
  8. Kirchenfeste/ Tage an denen womöglich die Kirche belegt ist (gleich fragen wie es an dem Tag ist – wann man überhaupt das ganze organisieren kann, z.b. 15.8)
  9. Wunschpfarrer frei? (wenn man einen hat, sollte man den auch fragen) / Wunsch-Standesbeamte frei?
  10. Wunsch-Location einen Termin noch frei

Und wenn das erledigt ist: Drink Champagne & dance on the table 🙂

Das erste ist mal erledigt. Dann kann man schon Anfangen mit dem Save the Date – und darüber werde ich noch öfter schreiben 🙂 Apropos Save the Date – schon mein Save-the-Date Pinterest-Board gesehen?

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