„Was soll ich da verlangen?“ „Bringt es was wenn ich Adwords einbinde?“ „Was kann ich noch tun um Geld zu verdienen?“ „Ab wann verdiene ich überhaupt Geld?“ „Und mit was?“ Das sind nur einige der Fragen die ich in meinen Workshops und bei Blog Coachings gestellt bekomme. Die Antworten sind nicht so einfach vor allem weil man sich in meinen Augen davor fragen muss: „Was will ich denn verdienen?“ und diese Frage auch realistisch beantworten muss. Mit realistisch meine ich: Wie viel Zeit kann man für seinen Blog investieren? Wie steht der Blog zu den anderen Dingen im Leben z.B. dem eigenen Beruf? Unterstützt er die eigene Expertise? Und soll der Blog überhaupt auch ein Business werden? Denn eines ist klar: Wer möchte und sich in die Arbeit mit dem Blog hinein-tigert, kann eindeutig Geld damit verdienen und vielleicht auch davon gut Leben. Hat man nicht so viel Zeit oder will man einfach nicht so viel Zeit investieren sind dann auch die Einkünfte nicht so hoch.

Geld verdienen – ab wann ist das realistisch?

Grundsätzlich kann man immer irgendwie Geld verdienen. Wenn man gute Texte schreibt oder gute Fotos macht, kann man auch schon bevor man seinen Blog betreibt etwas damit verdienen. Auch wenn nicht viel da man eigentlich erst wirklich gut verdienen kann wenn man sich auch als Marke verkaufen kann. Das ist auch das Ziel das man sich stecken sollte, wenn man seinen Blog kreiert. Wie diese Marke aussieht und was man beachten sollte – dazu könnte ich ein Buch schreiben. (auch ein paar Blogpost, wenn es euch interessiert) Eines sei aber gesagt: Wenn man das tut, ist das eine Entscheidung. Keine Entscheidung die in Stein gemeißelt ist, aber sehr schwer zu ändern. Ich habe mich selbst erst jetzt wirklich entschieden meine Wunschthemen zu besetzten – nach 8 Jahren, also wenn man nicht möchte – kann man sich Zeit lassen. Am ende ist vor allem so ein persönlicher Blog auch eben das eigene Baby 😃

Die Frage die ich oft bekomm: Ab wie vielen Zugriffen sind Unternehmen bereit zu zahlen? Das ist nicht so einfach zu beantworten. Es hängt auch vollkommen ab ob man über alles schreibt oder auch eine Nische besetzt hat. Es gibt z.B. Blogthemen wie z.B Yoga (Wink!) die eigentlich in Österreich nur kaum besetzt sind und wo man noch sehr viel Potential hätte sich auch mit wenig Zugriffen seinen Blog gut zu vermarkten. Aber ganz allgemein kann man wohl sagen, dass man sicher ab 10.000 Seitenzugriffe (echte! ) für seine Blogpost Geld verlangen kann und vor allem auch soll.

Mit welchen Dingen kann ich am Blog Geld verdienen?

Mit sehr vielen .Hier mal eine Aufstellung von Möglichkeiten ( es gibt mehr, aber das sind die Gängigsten)

– Affiliate Marketing
Das ist das Erste was die meisten Blogger schnell haben. Anbieter wie Zanox oder Afilli.net bieten z.B. Banner an . Andere wie Tracdelight oder Rewardstyle bieten dir an, dass du ganze Shops oder Outfit-Kombinationen schnell online stellen kannst. Ich nutze das sehr gerne – vor allem bei Collagen bin ich ein Tracdelight-Fan.

– Werbung/Bannerwerbung
Auf Youtube können die Werbeeinschaltungen sehr lukrativ sein – je nachdem in welcher Nische man sitzt und wie viel Zugriffe man hat. Vor allem Gamers haben hier wirklich tolle Einnahmen. Bannerwerbung auf dem Blog hingegen ist meistens nicht sehr lukrativ und irgendwie pflastert es auch die Sidebar zu, aber man kann auch individuelle Banner auf seine Seite implementieren und sich mit Unternehmen monatliche Preise ausmachen. Es ist gut solange man keine eigenen Produkte hat, aber sobald man seine eigenen Dinge promoten kann, sollte man diese Werbeplätze dazu nutzen. Das macht meistens mehr Sinn, bzw. verdient man dann mehr damit.

– Fotos
Wer schöne Fotos macht, kann sich überlegen ob diese Fotos aus kommerziell zu verkaufen wären. Ich würde es nicht mit den Fotos machen die du für dein Blogpost verwendest, aber mit den ganzen Fotos die womöglich im Ordner alt werden und die keiner mehr anschaut – da ist sicher das eine oder andere Foto dabei , welches jemand anderer brauchen könnte. Das kann man z.B. auf Creativemarket

– Sponsored Link
Ein Sammelpost mit den besten Interior-Geschäften der Stadt? Warum nicht die Links verkaufen? Natürlich gekennzeichnet und no-follow, aber die Erwähnung in einem Post kann man verkaufen. Es muss nicht immer ein gesamter Sponsored Post sein.

– Sponsored Post
Ein Artikel der komplett bezahlt wird, ist (bevor man seine eigene Produkte hat, sich als Testimonial oder Consultant verkauft) eine sehr lukrative Form Geld zu verdienen. Je nachdem welche Zugriffszahlen und welchen Influencer-Status man hat, verdient man auch damit sehr gut.

– Testimonial
Eine weitere Möglichkeit ist als Testimonial für eine Marke zu fungieren, bzw. damit auch ein Jahresvertrag zu unterschreiben. Damit kann man mehr Geld verdienen und vor allem – auch als Selbständige – einen sicheren Betrag erhalten. Das kommt natürlich erst wenn man sich eine Reputation aufgebaut hat.

– Produkte z.B. E-books
Wer glaubt, dass er/sie mit E-Books reich wird, wird wahrscheinlich schwer enttäuscht werden. Die meisten werden es nicht. E-Books darf man nicht als standalone Geldquelle sehen, aber in meinen Augen als ein weiterer Marketingkanal um jene Produkte zu vermarkten die größere Einnahmen bringen. Ich selbst bin gerade auch dabei eines zu schreiben – damit ich euch dann aus Erfahrungen berichten kann, ob das so funktioniert oder nicht 😉

– Social Media Betreuung
Hat man gezeigt, dass man Soziale Netzwerke für seinen Blog betreuen kann, bedeutet es auch oft dass man es für andere machen kann. Das kann man natürlich als Dienstleistung anbieten und verrechnen.

– Content Produktion
Auch eine gute Einnahmequelle ist die Produktion von Inhalten für andere Medien. So z.B ein Blogpost für ein Corporate Blog, Videos für den Youtube Channel oder auch Fotos. Je nachdem ob man als Person auch mit-vermarktet wird ( was aus Kundensicht meistens Sinn macht) ist es eine gute Einnahmequelle. Nur Texte zu schreiben als No-Name ist meistens nicht so lukrativ – dafür gibts quasi Seiten wie Textbroker.

– Consulting
Wer sich sicher fühlt und Online Marketing toll findet, kann es ich überlegen auch hier Consultant zu werden. Vor allem in Sachen Blogs und Social Media ist das eine Überlegung wert. Wenn man der Typ dafür ist und bereit ist das Thema zu professionalisieren.

Um nur einige Sachen zu nennen.
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Was verdiene ich mit meinem Blog?

Eine Frage die ich öfter bekomme, aber nicht wirklich beantworten kann – derzeit zumindest. Ich werde jetzt in Zukunft mehr darauf achten und kann euch dann auch einmal dementsprechend berichten. Aber bei mir ist es schwer zu sagen was ich wirklich mit dem Blog alleine verdiene: Viele meiner Kunden kommen über Weibi zu mir. Nach 8 Jahren viel Arbeit ist der Blog bekannt und viele die mich kennen, wissen was ich sonst so tue und anbieten kann. In  meinen Kursen geht es oft um dieses Thema und da helfe ich den Teilnehmerinnen  herauszufinden wie sie am besten mit dem eigenen Blog Geld verdienen können.

Bloggen lernen Kurse

Derzeit mache ich einmal im Monat einen Kurs für Anfänger. Dabei ist es mir wichtig in Kleingruppen von maximal 10 Personen zu arbeiten- Am ende des Tages weißt du alles was du für deinen Blog brauchst. Der nächste Kurs findet am 22. Juli in Wien statt! Anmelden kannst du dich dazu hier.
Noch nicht soweit? Oder du brauchst was anderes? Dann melde dich zum August Academy Newsletter an – ich schicke hier regelmäßig Infos zu neuen Kursen, Tipps & Tricks und mehr aus!

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6 comments

  1. Danke für die tollen Infos! Ich würde mich freuen mehr von dir zu diesem Thema zu lesen, da mein Blog auch in der „Babyphase“ ist. 🙂 Ich würde mich freuen wenn du mal vorbei schauen würdest und vielleicht auch den ein oder anderen Tipp da lassen würdest!

    Liebe Grüße, Mara
    http://missmarablog.blogspot.co.at/

  2. Hallo Viktoria,
    Interessanter Beitrag. Wenn du das so schreibst klingt das ja fast einfach 🙂
    Man muss halt einfach auch wissen, dass ein Blog viel arbeit ist und nichts von heute auf morgen viel Gewinn abwirft.
    LG Haris

    1. Hallo Haris,
      Na,ja im Vergleich zu vielen anderen „Berufen“ ist es auch einfach. Man baut sich eine Reputation selbst auf, muss keine großartigen Investitionen machen, kann vieles sich selbst beibringen, usw. Also so gesehen ist es ja recht einfach. Natürlich steckt da viel Arbeit dahinter und vor allem sehr viel Disziplin, Hingabe und ganz viel Lust neues zu lernen.

      LG Viktoria

  3. Hallo Viktoria, danke für den informativen Post. Man liest sehr viel darüber, aber es ist wirklich schwer, genau das Richtige für sich selbst zu finden. Deine Tipps sind allerdings sehr hilfreich. Danke dir. Liebe Grüße Jen

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