Nachdem ich diesen tollen (nach dieser Aktion ist er irgendwie nicht mehr so „prickelnd“) Einfall hatte mein Leben zu „minimalisieren“ will ich ja nicht zu lange damit warten. Also habe ich mir den ersten Schrank vorgenommen, bzw. die ersten Teile meine Ikea-Besta der aus 12 Teilen besteht – 3 habe ich geschafft *g* Was ich da gefunden habe hat mich allerdings einige Zeit gekostet.

Begonnen hat alles mit 10 Tagebücher aus den letzten 6 Jahren die ich natürlich neugierig begutachten musste – Feststellung: Ich vergesse vieles, aber deswegen habe ich sie ja 🙂  Natürlich hebe ich die auf. Dazwischen haben sich aber so ca 15 Notizbücher eingeschlichen die ich eindeutig aus „wer weiß was“ für Gründen gekauft habe die ich nie benötigt habe – die nächsten 6 Jahre brauche ich wohl so etwas nicht mehr kaufen. Eine Menge Skripten aus der Uni waren auch dabei – Wer braucht denn das? Mikroökonomie, Bilanzierung, Buchhaltung Repetitorium bäh! Weg damit! Nicht nur dass sie schon „ur“-alt sind – ich habe mindestens die letzten 5 Jahre da nicht mehr hineingeschaut *g* Oh! Was sehe ich da die „künstlerische“ Kiste – 10 Lineale in allen Formen, Bleistifte zum Eingraben, Spitzer als ob nicht einer reichen würde, Buntstifte, Marker.. puh Hälfte weg- Hälfte bleibt, denn ich zeichne noch immer gerne, auch wenn nur mehr selten. Dafür habe ich mein Industrial Design Sketch Book wieder Oha! Ja ich wollte einmal Industrial Design studieren – wurde auch aufgenommen, habe es dann aber doch gelassen – mein volles Ideenbuch landet bei den Tagebüchern – bissi wehmütig, denn ich liebe es für technische Dinge schöne Ideen zu haben die man danach in der Hand hat – Schluss! Aus! Weg!

Und dann winken schon 2 To Do’s – das ist so eine Sache die ich jetzt schon nicht leiden kann: Ich finde Dinge die ich „mal machen“ wollte. Also habe ich dann plötzlich geschätzte 200 Liebesbriefe meines Ur-Großvaters an meine Ur-Großmutter (von ihr sind 3 oder so *g*) in der Hand die ich mal lesen, einscannen und binden lassen wollte – ein schönes „To Do“ auf meiner „ach so leeren“ Liste.  Weitergekramt und ich habe eine riesige Mappe in der Hand: „Boston 2006″ – tja, ich war auf Sommeruni und ich habe damals alleine eine Reise durch Neuengland gemacht: viele Erinnerungen und vor allem wieder so ein “ To Do“ Ich wollte damals ein Fotoalbum machen mit allen Sachen die ich so gesammelt habe – Tja 6 Jahre später wird das wohl schwer, aber wohl noch so ein „muss getan werden“ das auf meine Liste kommt.

Weil das ganze Krimskrams nicht so viel Spaß gemacht hat, habe ich als letzten Teil meine Taschen anvisiert: Oh ja! Ich brauche im Alltag genau 3 Taschen (Farbe: Kamel,Schwarz,Ocker) und der Rest ist definitiv Hobby (ein wichtiges Hobby!) oder irgend ein Geschenk dass ich nicht verwende, weil unpraktisch. Schrankteil auf, alles raus : 50% aus diesem Schrankteil mal weg – Teil für den Modebloggerflohmarkt und ein Teil in die Altkleidersammlung – Rest wieder in den Schrank zurück . Voilá!  Ein kleiner Erfolg und gleichzeitig eine Sorge: Wenn das so weitergeht habe ich zwar 50% der Sachen in den Müll geworfen, aber meine  Liste ist dann auf 100 Sachen angewachsen – deswegen: Wenn ich es nicht in den nächsten 3 Monaten erledigt habe, muss das Zeug auch weg.

Fazit: Einfach ist das ganze eindeutig nicht, aber es ist gut mal wieder zu sehen was man so hat, gemacht hat oder ob es „unerledigtes“ gibt, dass man vielleicht doch noch erledigen will. Habe mir nun vorgenommen alle 2 oder 3 Tage einen weiteren Schrankteil zu machen – bin neugierig was ich da noch alles finde 🙂

4 comments

  1. hallo viktoria! ich find die verlosung sehr nett! bin grad neugierig: wann & wo (nehme an in wien) findet der modebloggerflohmarkt denn statt?? danke für die infos! lg silvi

  2. Zwecks ausmisten hab ich letztlich diesen Service sehr praktisch gefunden: http://www.buchmaxe.at

    Man registriert auf der Seite einfach seine CDs und Bücher die man nicht mehr haben will, druckt ein Rücksendelabel und eine Inhaltsliste aus und gibt alles in einem Paket per Post auf. Ca. eine Woche später hat man den Rückkaufbetrag auf seinem Konto.

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