Derzeit befinde ich mich „in Ernährungsumstellung“ zwischen Low-Carb, No-Gluten und Detox ist es nicht wirklich rosig. Manchmal gehe ich mir selbst richtig auf die Nerven im nächsten Moment kann es sein dass ich ein Gefühlsausbruch habe positiv oder negativ den meine Mitmenschen nicht verstehen. Ein Grund dem nachzugehen und mal zu recherchieren was denn Wahres daran ist dass meine Gefühle über meinen Magen kommen.

Nahrungsmittel verändern den Neurotransmitterspiegel im Gehirn und damit verändern sich auch unsere Empfindungen – je nachdem auf unterschiedliche Art & Weise – hier ein paar Beispiele:

Kohlenhydrate- Zucker & Co

Laut der Seretonin-Hypothese wird durch die Aufnahme von Kohlenhydrate die Tryptophankonzentration im Gehirn erhöht und damit der Seretoninspiegel beeinflusst. Das soll zu einem glücklichen, zufriedenen Gefühl führen. Das ist aber nicht wirklich bewiesen. Anders sieht es bei Schokolade aus – da geht es nicht um en Zucker, sondern um die euphorisierenden Substanzen Phenylethylamin und Anandamin die uns im Zusammenhang mit dem Geruch glücklicher machen. Natürlich umso mehr, desto mehr positive Emotionen wir auch zu diesen Eigenschaften haben. Hat mal den Zuckerspiegel in die höhe getrieben, fällt er auch recht schnell wieder ab. Ein paar Studien gibt es in denen man bemerken konnte dass wenn in einem längeren Zeitraum viel Zucker zu sich genommen wird, man danach Entzugserscheinungen hat – also hier auch schlechter Laune ist. Was das nun für mich heißt? Weg damit! Und mal schauen wie schnell man sich an ein Leben ohne Kohlenhydrate gewöhnt

Fleischloses Leben

Gegen Vegetarismus hat wohl keiner was, allerdings kann der eigene Körper manchmal etwas heftig reagieren. Vor allem dann wenn man Eisenmangel hat neigt man zu Müdigkeit und in Folge zur Gereiztheit. Einfach beobachten lassen und wenn Fleisch wirklich keine Option ist dann auf eine eisenhaltige Ernährung achten. Ich selbst war auch mal Vegetarier – aus kompletter Überzeugung ca 8 Jahre lang. Nachdem mein Eisenmangel zu akut wurde habe ich es dann doch wieder probiert – so ein Steak kann halt was 🙂

Wasser

Trinken, trinken& trinken. Vor allem wenn es so heiß ist wie jetzt, ist Wasser wichtig für den Körper und das Wohlbefinden. Salziges Essen meiden und mehr trinken um nicht zu dehydrieren. Je mehr man trinkt desto besser für den Körper und für die Haut – es tut gut! Und wenn man mal sich angewöhnt hat seine 3 Liter Wasser am Tag zu trinken, dann will man es auch nicht mehr missen.

Salz

Ich selbst esse wahnsinnig gerne salzig – aber trotzdem muss man darauf achten und nicht zu viel zu sich nehmen. Immer mit Maß und Ziel. Komplett auf Salz zu verzichten ist auch nicht gesund, aber man muss ja nicht die Speisen salzen bevor man sie probiert hat, nicht?!

Natürlich gibt es noch viele andere Dinge die man mit Ernährung steuern kann – vor allem Emotionen und Wohlbefinden. Ich habe für mich beschlossen die Kohlenhydrate zu minimieren, weniger und dafür öfter zu essen und in Zukunft mehr darauf zu achten dass ich einfach viel frisch esse um das Wohlbefinden zu steigern. Natürlich gehört dann noch Bewegung dazu –seit letzter Woche habe ich ein neues Programm bei dem ich mich weniger stresse, aber dafür regelmäßig etwas tue – mehr dazu ein anderes mal.

Habt ihr euch schon mal beobachtet wie ihr wegen schlechter Ernährung emotionaler oder gereizter wart? Wie sind eure Erfahrungen damit?

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