Immer “ On the run“ & „Up to date“, jeden Tag am letzten stand der Dinge, schlaflose Nächte um auch ja nichts zu verpassen, „gut sein“ reicht nicht aus, man mag “ besser sein“- jeden Tag ein bisschen besser, mehr Wissen, mehr Lernen, nichts verpassen & doch aus der reaktiven Rolle auch eine aktive machen – also auch Wissen weitergeben, neues entdecken neues kreieren, kreative-strategisch-alldenkend schaffend- nach dem Motto „just do it“. Dabei wird mit der Zeit das „just“ etwas mühselig, weil man einerseits schlafen muss andererseits in einer Welt von Abhängigkeiten lebt, bei der man oft zum Warten verdammt ist, dabei würde man selbst schon mittendrin sein und sich & die Aufgabe immer weiter entwickeln… Aber die Abhängigkeiten lassen das nicht zu, die Welt dreht sich nicht immer wie wir wollen & da schwirren die Fragen: „Kann ich so? Will ich so? Was müsste passieren damit ich so kann?… “ Aber bevor mann überhaupt dazu kommt sich diese Fragen richtig zu stellen, so dreht man sich mal mit der Welt versucht sie zu nehmen wie sie ist, tut alles in der Macht stehende um mit dem Tempo zurecht zu kommen & Dinge, die man nicht versteht einfach zu akzeptieren, Dinge nach vorne zu bringen, Motivation zu suchen durch Komplementäres oder durch Anderes, dass einem das Leben versüsst. Das Rädchen dreht sich weiter, schneller, die Zeit rennt, der Stresspegel steigt, die Versüßung wird ad acta gelegt, weil die Müdigkeit einfach überhand nimmt… und dann siehe da, ein Lichtblick: Urlaub! Das Hamsterrad wird verlassen, oft sehr stürmisch – fast wie nach der Zeugnisvergabe vor den Schulferien (wer die Stiegen hinunterfällt, hat wohl dann eine Schülerzeit-Revival) und dann fällt die Entscheidung ob man glaubt, dass es ohne einen auch weiterläuft – ja tut es, solange man nicht „selbst-ständig“ ist, trotzdem neigt man dazu es nicht zu glauben, checkt E-Mails, schaut was so an der Front passiert… um dann zwei Wochen später wohl zu bemerken, dass der Urlaub so nicht wirklich einen Sinn macht – ergiebiger gewesen wäre ohne es zu tun und sich der Literatur, dem Sonnenschein, dem Cocktail oder einfach nur der Luft-Begutachtung gewidmet hätte.

uff… Endlich Urlaub, nach ein paar Tagen kommt das Bewusstsein was so alles in den letzten Monaten vor sich gegangen ist, was man verpasst hat, wie man untergetaucht ist, wie man vor lauter Rotation mit der Welt gar nicht mehr sein eigenes Tempo beachtet hat, wie man Menschen vermisst die man vor lauter Eile nicht mehr kontaktiert hat, wie man vor lauter Scheuklappendasein Geburtstage, Feiertage, Wichtige Ereignisse, etc. verpasst hat, wie man in einer Welt lebt die vielleicht nicht ganz diese ist, die man sich für sich selbst vorstellt, wie man seine Versüßungen – all das was einem Spaß macht- nur um mitzuhalten beiseite geschoben hat…. Urlaub! Wie aus einem Dornröschenschlaf in der Hochschaubahn wacht man plötzlich auf wenn der Körper genug geschlafen hat, isst wenn der Körper es verlangt, verspürt eine innere Ruhe die es einem ermöglicht wieder zu denken, zu hinterfragen, sich ein Bild als Betrachter zu machen, die Zeit zu nutzen alles im eigenen Leben verpasste wieder aufzuholen und sich zu überlegen wie man sein Dasein in der sich immer schneller drehenden Welt verbessern kann…

Tja und dann kommt der Restart inklusive Alltags-Flash – Welcome Home! Back to life!… Mir fällt dazu nur eines ein… 😉

P.S: Ein Vorgeschmack zu dem, wie es wohl in Zukunft mit dem Blog weitergehen wird;-)

P.P.S: Wer sich über meinen Schreibstil ärgert – thats me! Aber für Rechtschreib-Korrekturen bin ich dankbar! 🙂

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