Vor 2 Wochen hat das Dorotheum einige Blogger zu einer Expertenführung zum Thema „Schmuck als Wertanlage“ und einem anschließenden Brunch mit Ingdiba geladen. Dieser Einladung folgte ich sehr gerne und endlich habe ich auch Zeit meine eindrücke miete ich zu teilen.

Das Dorotheum ist das Älteste und derzeit das fünft Größte Auktionshaus der Welt. Zum Unterschied zu vielen anderen Auktionshäusern ist es nicht auf einen Bereich spezialisiert, sondern hier erhält der Interessierete von Kunst über Schmuck bis zum antiken Teddybären alles was er sich wünscht. In seiner Geschichte war das Dorotheum auch einmal in der Annagasse zu finden ist es dann in den heutigen Emil von Förster Gründerbau  eingezogen – ein wirklich schönes Gebäude, wie ich finde.

Hier werden seitdem Auktionen abgehalten, z.B. es waren nun die „Alten Meister“ dran, im November kommt dann eine große Auktion über zeitgenössische Kunst und jede Woche wird am Donnerstag und Freitag auch hier Schmuck versteigert, bei dem man mit mit 600 Euro schon mal dabei sein kann.

Apropos: Im November kommen Taschenuhren unter den Hammer – vielleicht schon ein Weihnachtsgeschenk?

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Diese Muschelcameebrosche hat es mir angetan – so hübsch!

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so hübsch: Van cleef & Arples Brosche

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Diamant Aquamarinanhänger

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Diamantarmband

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Siebenbürgen Darmenschmuckgarnitur

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Tansit Peridotohrclips

Schmuck als Wertanlage? „Jein“, ist wohl die richtige Antwort. Grundsätzlich hat natürlich Schmuck einen unumstößlichen Wert: letzetendens der Materialwert und dieser bleibt erhalten. Das Kunsthandwerk hängt wohl ab. Trotzdem einen Vorteil  hat der Schmuck: Man hat was davon. Die Wertpapiere kann man sich ja bekanntlich nicht um den Hals hängen und schmücken einen nicht – dafür hat man mit einem Diamanten oder schönen Jugendstil-Schmuck wohl einen Hingucker – man erfreut sich daran. Aber es kann auch anders kommen und ein Schmuckstück eine sensationelle Investition sein. Zum Beispiel im Falle der Brosche von Katharina Schratt (Freundin von Kaiser Franz Joseph I.) vom damaligen k. und k. Hof- und Kammerjuwelier A.E. Köchert , welche mit einem Schätzwert von 30.000 bis 50.00 Euro in die Versteigerung kam und letztenendes einen Preis von 202.000 Euro erzielte.

 

A. E. Köchert Fuchsiabrosche
Foto: © Dorotheum

 

Die letzet Auktion ist leider schon vorbei. Die  nächste große Auktion findet am 29. November 2012 um 14:00  statt – die Juwelen und Schmuckstücke können vom 9. November bis 29. November im Dorotheum besichtigt werden. Mehr Auktionen findet ihr im Auktions-Kalender. Ich glaube ich muss mir das mal ansehen und vielleicht ist ja doch was dabei, was man gerne hätte. Mit so 500 Euro kann man schon mal was finden 🙂

Kleiner Wink an meine männlichen Leser : Diamonds are the girls best friends 😉

Ingdiba hat uns beim anschließenden Brunch uns einen Einblick in Wertanlagen gegeben und uns auch etwas über das Sparverhalten der Österreicher verraten – btw. gewusst? 43% der Österreicher haben als eiserne Reserve 1.500 Euro am Konto – hätte gedacht es ist doch etwas mehr. Um Infos über Wertanlagen und Sparmethoden hat Ingdiba die Plattform „Gut mit Geld“ geschaffen – die meiner Meinung nach sehr gut aussieht und viele Informationen beinhaltet. Was wichtig ist für die Wertanlage? Ein guter Mix – es macht keinen Sinn das gesamte Geld auf ein Pferd zu setzen und man kann schon mit kleinen Beträgen einiges erschaffen.

 

 

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