Immer wieder werde ich gefragt was es denn mit den No-Follow Links auf sich hat und wie man sie verwenden sollte. Grund endlich einen Blogbeitrag darüber zu schreiben und eine Übersicht zu machen warum und wieso ihr sie nutzen solltet.

Was sind No-Follow & Do-Follow Links?

Do-Follow Links sind grundsätzlich alle Links die wir in unserem Blog ohne weiterer Angabe setzen. Damit schickt man quasi der Seite die man verlinkt vertrauen und für Google ist sie dann auch relevant und steht Kontext zum eigenen Blog. Auf gut Deutsch: Du schickst Google für jede Seite der Du ein Do-Follow Link setzt ein Zeichen für Vertrauen. Ich nenne das mal hier „Good Karma“. Google rated das als positiv und deswegen wollen wir alle viele Links von anderen die uns gerne lesen & folgen.

No-Follow Links führen dazu dass man kein „Ranking“ weitergibt (so „no Karma“ ☺ ) und sehen so aus:

<a href="verlinkteseite.com" rel="nofollow">Sichtbarer Link</a>

Damit sagt man Google: Nette Seite, aber sie ist nicht relevant/ wichtig für meine Inhalte, meine Seite – passt nicht ganz zu mir oder der Link wurde bezahlt. Letzteres ist der häufigste Grund für den Einsatz.

Wer WordPress nutzt, kann mit dem Plugin „Ultimate No -Follow“ richtig einfach „No-Follow“ Links setzen.

 

Wann nutzt man No-Follow Links?

Auf jeden Fall bei bezahlten Links in jeglicher Form. Dabei geht es um ein Sponsored Post, Werbebanner, Affiliates, usw. Affiliates von den verschiedenen Partnerprogrammen sind (fast) immer automatisch „No-Follow“ Links und man kann die links einfach via Copy & Paste von den jeweiligen Partnerprogrammen einbauen. Wenn es um Sponsored Posts oder Werbebanner geht, müsst ihr das No-Follow selbst einbauen und auch euren Kooperationspartner mitteilen dass ihr das tut.
Abgesehen dass Google es nicht gerne hat wenn man bezahlte Links als Do-Follow Links einsetzt (im weiteren Schritt umgehen ja irgendwie die Firmen die so etwas verlangen auch die Google Werbemaschinerie), hat man eine rechtliche Verpflichtung Werbe-einschaltungen ( in welcher Form auch immer ) auch als solche zu kennzeichnen.

 

Daher wie sieht das in der Praxis aus?

Dazu habe ich bei Hallimash eine sehr nette Tabelle gefunden wann es um die Frage geht: Wie setze ich nun den Link richtig?

• Keine “Sponsored Post” Kennzeichnung, Attribut rel=”nofollow” gesetzt = Für Google okay, rechtlich problematisch
• “Sponsored Post” Kennzeichnung des Beitrages. Der Link ist NICHT mit dem Attributrel=”nofollow” ausgezeichnet – Verstoß gegen Google Webmaster Richtlinien
• Keine “Sponsored Post” Kennzeichnung. Kein Attribut rel=”nofollow” – Verstoß gegen Google Richtlinien & rechtlich ein Problem
Alles richtig macht man so:
• „Sponsored Post“ Kennzeichnung des Beitrage. Der Link ist mit dem Attribut rel=”nofollow” : ausgezeichnet

 

Was kann passieren wenn ich es nicht so mache?

Google kann Dich abstrafen und Dich schlechter ranken lassen. Und natürlich kann man hier rechtlich Probleme bekommen. Vergiß nie: als Blog bist Du ein online Medium und musst die gleichen Gesetzte/ Rechte beachten wie alle anderen online Medien. Man sagt zwar immer leichtfertig“ Wo kein Kläger da kein Richter“, aber wer wie ich schon mal eine Abmahnung bekommen hat, weiß dass man sich hier am besten strikt nach den regeln verhält.

 

Können mir No-Follow Links schaden?

Zu 99% nicht, außer Du spamst das Internet zu – am besten erklärt das Matt Cutts in seinem video:

Weitere Infos zum Thema von Google findest Du auch hier: Nofollow Links

Abgesehen von bezahlten Beiträgen wo sind sonst meistens No-Follow Links zu finde?

Meistens sind folgende Inhalte auch mit „No-Follow“ Links gesetzt

– Kommentare
– Forum
– Alles was Google als „nicht vertrauenswürdigen Content“ bezeichnet

Was aber nicht heißt dass sie deswegen No-follow Links böse oder schlecht sind ( auch für eure Kunden nicht). Es geht dann eben nicht mehr um SEO sondern um Empfehlungsmarketing – daher die Leute klicken so und so auf den Link wenn es sie interessiert – allerdings wertet Google den Link nicht „automatisch“ als Verbesserung für eine bestimmte Seite!

Last but not least, weil es so oft vorkommt:

 

Ich habe eine Kooperationsanfrage bekommen und sie wollen einen nicht-gekennzeichneten, bezahlten, Do-Follow Link – was mache ich?

Absagen. Ganz einfach. Diese Anfrage an sich ist schon nicht in Ordnung und Du solltest Dich nicht auf solche Praktiken einlassen. Dir selbst und vor allem Deiner Blogarbeit zuliebe. Am besten schützt man sich indem man gleich eine Email sendet mit den eigenen Konditionen.

So das war es diesmal. Wenn ihr noch Fragen habt: Einfach als Kommentar oder auf Facebook stellen – ich werde sie so schnell wie möglich beantworten oder einfach zum Lifestyle Blogger Meet Up vorbeikommen! Die One-to-One Sessions gibt es wieder im Jänner. Wir werden aber ein Vor-Advent Get-Together machen bei dem wir uns alle austauschen können ☺

Last but not least hier noch als Zusammenfassung eine ganz gute Infografik:

 

 

”What

August Academy

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6 comments

    1. Den Beitrag auf jeden Fall als „Sponsored Post“ bzw. Werbung / Anzeige (deutsche Bezeichnung nehmen oder zusätzlich nennen, damit du rechtlich auf der sicheren Seite bist). Ausgehende Links würde ich wie beschrieben als nofollow deklarieren. Bei Videos kannst du meines Wissens nicht viel machen.

  1. Hab grad deinen Blog durchstöbert um Tipps zu finden und habe ziemlich viel dazugelernt 🙂
    Danke! Und ich werde unbedingt mal zum Lifestyleblogger Meet up kommen!

  2. Hi Viktoria! Danke für den coolen Artikel! Ich verwende nicht das selbst-gehostete WordPress, sondern bin auf deren Servern bzw Templates unterwegs. Wie funktioniert das dort? Wenn ich einen Link setze, geb ich ja nur die Homepage ein und bestätige dies – mehr gibt’s da nicht auszuwählen. Muss ich hier ins HTML wechseln und dies dort bearbeiten? DANKE :))) **Ani**

    http://www.kingandstars.com

    1. Hi Ani, Bei „No-follow“ gehts ja immer nur um die bezahlten Links – alle anderen sollen ja „do-follow“ sein und bei denen musst du nichts machen. Bei einem bezahlten Link solltest du aber auf jeden Fall das dann im HTMl einstellen. Habe das auch früher so gemacht – so ist man „sicher“

      Hoffe konnte dir helfen!

      Alles Liebe
      Viktoria

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