Kochen a lo Canario: Mojo Verde

Kochen gehört nicht zu meinen Leidenschaften und ich mache es so ungern, dass ich es grundsätzlich vermeide und mich deswegen am liebsten von Salat ernähre – Mir sagt man lieber ich soll einen Rasenmäher reparieren, als dass ich mich in die Küche stellen soll.- Dafür backe ich manchmal gerne, wobei auch nur wenn viele elektrische Geräte im Spiel sind und wenn die noch so schön sind wie eine Kitchen Aid dann ist es oOOoookay (wobei ich da befürchte dass ich womöglich sie nicht benutzen würde, weil sie mir zu schön ist und ich sie im Chaos danach zum Glänzen bringen müsste *g* – also am besten bei Anderen in der Küche backen, oder so *g*) Sitze ich allerdings in der Sonne und muss nur was Schnipseln oder zusammenstampfen, mache ich das schon, deswegen ist ein Mojo zu machen genau die richtige “Kocharbeit” für mich.

Bevor ich aber mit dem Rezept anfange, beantworte ich mal ein paar Fragen die wohl gerade aufkommen:

Was ist ein Mojo Verde?

Eine Sauce, die man wohl zu allem essen kann – ich könnte mich davon ernähren :-)

Mit was isst man das?

Normalerweise mit “Papas Arrugadas” das sind Kartoffeln die mit Schale in Salzwasser gekocht werden, dabei wird am ende das Wasser teils weggeschüttet , damit die Schale auch schrunzelig (arrugada) wird und außen das Salz klebt. Das Mojo kommt dann einfach darüber. Wobei es schmeckt auch herrlich zu Fleisch und zu anderen Sachen, wenn man Knoblauch und Koriander mag. Perfekt für die nächste Grillerei!

 

Zutaten:

  • Olivenöl
  • Essig
  • Salz
  • Bund frischen Koriander
  • 1 großen Knoblauch
  • Wasser

 

Ablauf

  1. Stampfer nehmen und die Knoblauchzehen stampfen – dabei immer wieder Olivenöl dazugeben, bis aus dem Knoblauch eine richtig cremige Masse wird.
  2. Den frischen Koriander fein hacken und in die cremige Masse geben.
  3. Salzen
  4. Ein Schuss Essig
  5. Das ganze am besten in ein Glas geben.
  6. Olivenöl beimengen – viel!
  7. Etwas Wasser dazugeben, damit es nicht sooo dick ist.

 

Terminado!
Es ist anzuraten dass der Kusspartner auch davon isst :-) Und eines ist klar: Vampirsorgen muss man sich eindeutig danach keine machen ;-)