Achtsamkeit ist ein großes Thema in meinem Leben. Bewusster Leben macht das Leben etwas einfacher, reduziert die Wahrnehmung aufs Wesentliche und lernt einem sich besser um sich selbst zu kümmern. Für mich zumindest bedeutet Achtsamkeit jeden Tag etwas mehr im Jetzt zu leben und Dinge neu wahrzunehmen. Und dazu gehört auch mal die Augen zu schließen und ein Holzbrett abzutasten oder vor einer Mahlzeit inne zu halten und dankbar zu sein. Man lebt so oft mit den Gedanken ganz woanders als das was man gerade tut und wundert sich danach, dass die Zeit so schnell vergangen ist. Für mich gehört zu dieser Achtsamkeit auch das minimalistische Leben (einen recht alten Post dazu gibt es hier), wobei ich es nicht übertreibe und es phasenweise recht schwierig ist es so zu leben. Aber darum geht es meiner Meinung nach im Leben: Das Beste zu wollen und zu versuchen und in manchen Phasen es besser zu können und ich anderen etwas schlechter, aber sich in der Gesamtheit immer zu verbessern.
Ein Thema um das es sich hier im Blog 2017 viel mehr drehen wird, weil ich mich tagtäglich damit auseinandersetze, viel lerne und ich glaube dass ich auch den einen oder anderen Tipp für euch habe.
Heute möchte ich dich auf  5 Bereiche in deinem Leben aufmerksam machen, die vielleicht etwas mehr Achtsamkeit benötigen. Mehr Zuwendung, um dort oder da ein bißchen etwas zu verbessern und besser zu leben. Das heißt nicht, dass du nun alle diese Dinge wegwerfen sollst. Die Idee dahinter ist, dass du dir bewusst machen sollst was du tust um dein Leben zu verbessern

Woher kommt dein Essen?

Ich habe letztes Wochenende das erste mal bewusst Rüben gegessen und man hat mir gesagt, dass dieses heimische Gemüse kaum mehr zu bekommen ist. Eigentlich traurig. Während uns tausende Kochbücher und Ernährungsanleitungen sagen, dass wir nicht-heimische Produkte essen sollen, gehen unsere heimischen Sorten verloren. Die Kunst ist es doch sich hauptsächlich regional zu ernähren. Frage dich doch öfter, woher dein Essen kommt, wie es gewachsen ist, was es gebraucht hat um zu wachsen um auf deinem Teller zu landen. Achtsamkeit bedeutet auch mal aufgrund von Bewusstsein die Menge an bestimmten Nahrungsmitteln zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten. Und ich rede als 2-mal-im-Monat Fleischesserin nicht nur von Fleisch, sondern vor allem von Obst, Gemüse oder auch Nüsse oder Getreide die bei uns nicht wachsen. Um ein Beispiel zu nennen: Ich habe Avocados aufgrund der derzeitigen Probleme aus meinem Essenspan gestrichen und eine Cashewnuss ist, nachdem ich gesehen habe wie sie wächst, eigentlich was Heiliges für mich… befasse dich mit dem was du isst. Einige Tipps findest du in diesem Blogpost.

Was braucht dein Körper?

Hier bin ich gerade selbst am tüfteln. Denn hier geht es vor allem um das Thema Bewegung und da bin ich sehr schlecht. Mein Körper würde am liebsten jeden Tag 2 Stunden Sport machen, was ich aber zeitlich nicht schaffe. Mein Ziel ist es gerade jeden Tag etwas zu machen. Aber neben dem Sport finde ich es hier auch wichtig was für Nährstoffe und Bewegungsabläufe dein Körper braucht. Oft reicht es 10 Sonnengrüße zu machen um den Körper glücklich zu machen und die gehen sich immer aus.
Was braucht dein Körper? Was brauchst du?

Was ist in deinem Beauty Schrank?

Schon mal die Produkte die du dir tagtäglich auf deinen Körper oder Gesicht schmierst überprüft? Was ist da drinnen? Was nimmt deine Haut so auf ? Aluminium, Parabene & Co. sind Inhaltsstoffe die deine Kosmetika nicht in sich haben sollten. Klar hat jeder von uns, der nicht alles genau prüft, auch eines dieser Produkte in seinem Schrank. Achte auf das, was du kaufst – ist das gut für dich? Dein Deo, dein Lippenstift & Co. Vielleicht gibt es ein besseres für dich wenn das Produkt aus ist?

Was ist mit deinem Geist?

Hier kompensiere ich eher über, muss ich sagen. Ich höre jeden Tag einen Podcast, lese dutzende Dinge über das Leben, lese Bücher über Disziplin, wie ich besser werde, mache Meditation, nehme bei Coachings teil, lese Biographien. Mein Geist ist immer hungrig und ich liebe es die Welt, die Menschen und mich selbst zu hinterfragen. Letzteres ist nicht immer leicht – die eigene Türe ist immer etwas härter als die Fremde – aber im Endeffekt bringt es mich weiter.
Arbeite an deinem Geist. Suche dir ein Thema, das dich schon immer interessiert hat und bilde dich weiter. Du würdest gerne glücklicher sein? Du stehst in der Karriereleiter an? Du bist nicht selbstbewusst? Du fühlst dich übergegangen? Du möchtest genauso erfolgreich wie Richard Branson werden? Alle diese Dinge beginnen bei dir und in deinem Kopf.

Sei gut zu dir!

Ich bin ein furchtbar selbstkritischer Mensch. Ich gehe manchmal mit mir um, wie ich nicht mal mit meinem ärgsten Feind umgehen würde und ich habe an manchen Tagen eine Art mit mir zu reden wo mir selbst fast die Kinnlade runterfällt. Das kennen wir – so glaube ich- alle. Es gibt auch genug Kritik von Außen und durch das Internet neigen wir uns auch noch übermäßig mit anderen zu vergleichen. Halte kurz Inne und achte darauf wie streng du zu dir selbst bist. Es ist okay mal mit sich selbst im Konflikt zu sein, aber verhalte dich dabei so als ob du mit einer guten Freundin im Konflikt wärst und sei nicht zu gemein zu dir. Und wenn du zu hart zu dir bist, hör auf damit. Sei nett zu dir, sei aufmerksam, erfülle dir selbst die Wünsche, achte auf dich. Wenn du auf dich achtest, achten auch andere auf dich.

Worauf achtest du noch so?

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3 comments

  1. Liebe Viktoria,
    ein wirklich gelungener Beitrag,der zum Nachdenken anregt!Das Leben bewusst zu leben und mit sich und der Umwelt achtsam umzugehen,hat in der heutigen Zeit einen leider viel zu geringen Stellenwert…Um so schöner,dass du darüber schreibst und deine Gedanken teilst!
    Herzliche Grüße und eine schöne restliche Adventszeit,
    Sarah

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