Ich bin eine Frühaufsteherin und auch eine Spätschläferin – je nachdem wie ich gerade drauf bin. Zumindest seitdem ich Selbständig bin. Während meiner Recherche für diesen Artikel, habe ich einen alten Blogpost von mir gefunden bei dem ich noch Probleme hatte überhaupt aufzuwachen. An das konnte ich mich während dem lesen schon kaum mehr erinnern. Das war während meiner Studienzeit wo ich auch daneben noch bei einer Agentur gearbeitet habe. Puh! Alleine wenn ich das lese, klingt das für mich wie Gift. Gott sei Dank ist das heute nicht mehr so.

Heute dreht sich das Thema einfach nur darum, dass ich früher aufstehen möchte um einfach mehr Dinge an Morgen erledigen zu können. Dabei zwinge ich mich an manchen Tagen nicht dazu. Das heißt: Grundsätzlich läutet mein Wecker derzeit um 6 Uhr ( in anderen Zeiten auch mal um 5 Uhr) aber wenn ich mich wie gerädert fühle, dann stehe ich nicht auf, sondern bleibe einfach noch etwas liegen. Wenn ich in diesem Zustand aufstehe, dann schaffe ich einfach nichts. Eine Stunde mehr oder weniger (außer ich habe Termine natürlich) ist okay. Dann  lasse ich einfach ein paar Dinge ( außer Yoga & Meditation) in meiner Morgenroutine aus. Der Weg aber dorthin, dass ich spo Früh aufstehen konnte, war ein ewiges Try & Error, wobei letzten Endes ich gelernt habe meinen Körper auf „Tagwache um 6 Uhr“ zu programmieren.

Ich will es, wirklich

Wenn ich was im Leben gelernt habe: Alles was eine Anstrengung bedarf und ich mit jeder kleinsten Zelle meines Körpers möchte, mache ich nicht. Damit ich es tue, muss ich es wollen und das mit voller Überzeugung. Es mag sein dass ich bei einer Veränderung zuerst ein paar Anläufe brauche um es auch genug zu wollen, aber ich muss mein Mindset so setzen, dass ich es auch will und auch einen Sinn darin sehe. Ich will Früh aufstehen und es tut mir gut. Ich glaube, das ist die Frage die man sich auf jeden Fall ehrlich beantworten muss, bevor man beschließt den Tag um 6 Uhr zu starten.

Yoga oder Atemübungen

Die ersten Tage können hart sein, aber auch der Körper lernt deinen Willen zu unterstützen. Wenn man eine Morgenroutine implementiert bei der auch der Körper merkt „Huch! Das tut gut!“ dann fällt es einem auch leichter aufzustehen. Man sagt ja, dass neue Routinen ca. 3 Wochen brauchen um sich wirklich zu manifestieren. Am besten langsam anfangen, nicht zu viel von sich selbst verlangen und gut atmen. Durch die Atmung verbindest du Körper und Geist und kannst auch in weiterer Folge besser aufstehen.

Du möchtest mit Yoga starten – hier findest du einige Tipps.

Meditation & Dankbarkeit

Wer sich jetzt fragt: Warum soll mich das leichter aufstehen lassen? Je positiver wir das Leben sehen, desto mehr wollen wir davon haben. Daher : Desto mehr Stunden wollen wir am Tag erleben. Zumindest ist es bei mir so. Indem ich mit Headpsace mit eine rausgemachten Absicht (in meinem Fall : Klarheit & innere Ruhe) meditiere und mir zur Erinnerung rufe wofür ich denn in meinem Leben dankbar bin ( und ich bin für sehr vieles dankbar) wird mir immer wieder klar wie lebenswert und kostbar es ist – und warum ich es einfach nicht unnötig mit schlafen verbringen sollte.

Wechseldusche – feel the Energy

Ich liebe ja Tony Robbins. Wer seine Morgenroutine kennt, weiß, dass er einfach in einen Bottich springt mit eiskaltem Wasser. Danach ist er wach. Ob es ihn Überwindung kostet? Ja! Immer wieder, aber das gehört zu seinem Mindset dazu sich jeden Tag aufs Neue zu überwinden. Ich mache Wechselduschen – je nach Müdigkeit wird das Wasser dabei einfach kälter. Und ja, auch mit dem Kopf – danach ist man klar und hat richtig Energie. Auch wenn man mal zu wenig geschlafen hat.

Viel trinken – den ganzen Tag

Wasser ist Leben. Ich glaube darüber sind wir uns alle einig. Unser Körper braucht recht viel davon um auch reibungsfrei zu funktionieren. Das solltest du auch ihm den ganzen Tag geben. Wenn du während dem Schlaf dehydrierst wirst du schwer aufstehen können. Wenn du allerdings zu viel zu spät trinkst, wird dich deine Blase einfach aufwecken. Um das zu vermeiden, ist es am besten wenn du den ganzen Tag viel trinkst – 3 Liter sollten dabei drinnen sein. Und ja, das ist meine schwierigste Challenge – Cheers!

Keine schwere Mahlzeit nach 18 Uhr

Wer eine Pizza nach 18 Uhr isst, darf sich nicht wundern, dass sie am nächsten Morgen schwerer aus den Federn kommt. Für den Magen/ Darm Trakt ist das eine Menge Arbeit die er da während du schläfst bewerkstelligen muss. Wenn du am nächsten Tag früh aufstehen musst, macht es deswegen mehr Sinn eine Suppe oder eine Gemüsepfanne zu essen. Womöglich weckt dich da auch gleich der Hunger in derFrüh auf 😉

Nach 20:30 Uhr keine Arbeit

Was mir persönlich sehr hilf: Am Abend nicht mehr arbeiten. Zumindest keine E-Mails anzusehen oder etwas das mich zum Grübeln bringen könnte oder gar zu negativen Emotionen. Fotos bearbeiten oder irgendwelche Sachen sortieren sind kein Problem, aber wenn in den Emails die ich lese etwas steht, dass ich am nächsten Tag machen muss, dann beschäftigt mich das. Damit kann ich dann schwer einschlafen und vor allem scheint es mich auch im Schlaf zu beschäftigen und ich wache in der Früh komplett gerädert auf. Also besser einfach die Arbeit früher sein lassen. Bei meiner Wunsch 60 Stunden Woche, sollte ich so und so nicht um 20:30 vor dem Computer sitzen 😉

Um 22:00 im Bett

Das ist für mich neben dem trinken die schwierigste Übung. Aber wenn ich es mache, dann wache ich meistens schon um 5 Uhr auf, weil ich so ausgeruht bin. Ich lege mich um 22Uhr ins Bett. Ich darf dann zwar noch alles machen, aber ich muss dann einfach liegen. Meistens lese ich dann noch Nachrichten ein Buch oder lasse mich von einer meiner Lieblingspodcats berieseln. Oft merkt man ja garnicht wie müde man eigentlich schon ist, weil man so aufgekratzt ist. Und wenn ich dann früher aufstehe, beginnt einfach der Tag früher – auch gut  😃

Wie kommst du am leichtesten aus dem Bett? 

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6 comments

  1. Ja, da kann ich nur zustimmen. Ich gehe auch oft um 22 Uhr zu Bett, lese ein bisschen und schlafe bestens. Ich liebe den frühen Morgen, die Stille und schaue manchmal früh in meinen PC. Es lohnt sich, früh aufstehen zu trainieren! Herzliche Grüße Gabi

  2. Vielen Dank für den Artikel. Manche Punkte mache ich selbst jeden Tag und diese haben echt meinen Morgen bereichert. Manche Sache nehme ich mir schon seit Ewigkeiten vor und es klappt einfach nicht.

    Liebe Grüße
    Lui

    1. Ich glaube man muss einfach es versuchen – das was man schafft, schafft man und wenn nicht, dann ist es glaube ich dann doch nicht wichtig. Freue mich, dass dir der Artikel gefällt!

      alles Liebe
      Viktoria

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