Roadtrip Italien Tipps

Roadtrip Italien Tipps

Erst vor zwei Wochen waren wir noch in Italien und haben 4.500 km hinter uns gebracht. Mein längster Roadtrip bisher und es war großartig! Ich kann jedem nur empfehlen das einmal zu machen. Einfach mal drauf los fahren und das sehen, auf was man gerade Lust hat! Love! Einiges habe ich aber auch gelernt und das möchte ich heute mit euch teilen.

1.) Auto mit Steckdose

Ein Traum! Als wir unser neues Auto bekommen haben, hatte ich das ja noch nicht ganz realisiert, aber es hat zwei Steckdosen. Toll wenn man zwischendurch Fotos bearbeiten muss oder mal im Computer arbeiten muss, oder einfach nur die elektrische Zahnbürste laden muss. Big Love!

2.) Grossen und kleine Koffer

Wir haben unsere gesamten Sachen in den großen Koffer gepackt und die Sachen für die nächsten 1-2 Tagen in unsere Taschen. So mussten wir nie mit einem großen Koffer herumrennen. Sehr praktisch in Venedig und auch in allen anderen Stationen in denen wir keinen Lift hatten.

3.) Grober Plan wohin es gehen soll

Im Urlaub bin ich die „Unplanerin“. Ich plane nichts, aber meine bessere Hälfte hat immer alles im Blick. Nachdem man nur eine bestimmte Urlaubszeit hat, macht es Sinn sich anzusehen wie lange  man wohin fährt und welche Zwischenetappen man ungefähr machen möchte. Umentscheiden kann man sich ja dann schon noch 🙂

4.) Versicherung – ÖAMTC & Co

Mit dem Auto hat man womöglich eine Panne – wir hatten das auch. Und damit es schnell geht, sollte man auch schauen dass man versichert ist. Nicht nur persönlich, sondern auch das Auto. z.B. durch einen ÖAMTC Schutzbrief. Achtung wenn man ein Firmenauto hat – kann sein das für die Auslandsreisen der nicht gilt.

5.) Geld für Maut & Co

In Italien gibt es auf vielen Autobahnen eine Mautpflicht. Man kann zwar mit Karte zahlen, aber viel schneller ist, wenn man das notwendige Kleingeld schon im Auto hat. Also am Besten ein paar 10 Euro Scheine in die Mittelkonsole geben.

6.) Internet – Sim-Karte für die Reise

Ich habe den Fehler gemacht dass ich eine 3 Karte genommen habe – aus Unwissenheit. Am Besten man besorgt sich eine TIM-PrePaid Karte. Die geht dann auch überall. Damit ist man dann auch immer erreichbar.

7.) Booking, Airbnb & Agriturismo

In Italien kommt man sehr gut mit diesen Diensten aus, um sich ein Quartier zu besorgen. Je nachdem was man möchte und was für ein Budget man hat, findet man hier super Quartiere. Vor allem in der Nebensaison sind sie auch preislich sehr okay. Bei Booking haben wir vor allem kurzfristig gebucht. Airbnb  (wenn du dich über diesen Link anmeldest bekommst du €30 für deine erste Reise!) mit 48 Stunden im voraus und bei Agriturismo kann man auch recht kurzfristig buchen. Manche Agriturismos sind auch bei Booking zu finden.

8.) Guter Reiseführer

Einen guten Reiseführer erkennt man ja meistens erst mitten in der Reise. Ich bin ein Lonely Planet Fan und wir haben uns deswegen auch diesen Lonely Planet Italien Reiseführer gekauft. Ein paar Dinge haben gefehlt, aber grundsätzlich ein guter Begleiter. Einziges Manko: Es fehlt eine gute Karte.

9.) Navi

Ich bin zwar ein guter Navigator, aber ich muss sagen: Ich bin sehr froh dass ich nicht mehr daneben sitzen muss und auf die Karte starre um den Weg anzusagen. Dank Navi ist man da meistens sicher am richtigen weg. Achtung in Italien mit den Nebenstraßen – manchmal nimmt das Navi eine Straße die bei uns sicher nicht als „befahrbar“ tituliert werden würde. Macht aber Spaß. Wer kein Navi im Auto hat, kommt mit Google Maps gut aus – unter der Voraussetzung, dass auch das Internet funktioniert.

10.) Etwas Italienisch

Ein bißchen Italienisch schadet nicht. Mit Spanisch kommt man zwar über die Runden, aber Italienisch ist dann doch etwas anders. Vor allem wenn man ein Problem – wie eine Panne – hat, ist es ganz gut, wenn man sich auf italienisch unterhalten kann. Bei uns wäre es sonst so gewesen, dass wir statt 3 Stunden 3 Tage kein Auto gehabt hätten,  – also ein bißchen italienisch ist immer gut.

Für alle Allergiker oder Menschen die sich wie ich glutenfrei ernähren müssen: Reiseproviant mitnehmen schadet auch nicht. Vor allem bei Riegel & Co gibt es in Italien nicht so viel Auswahl 😉

Roadtrip Italien Tipps

Happy Driving!

Diese Post enthält Affiliate Links. 

Total
7
Shares

6 comments

  1. Deine Tipps kann ich voll und ganz unterschreiben! Ich war selbst im September zwei Wochen mit dem Auto in Italien unterwegs, allerdings ohne Steckdose 😉 Und ja, wir sind tatsächlich das eine oder andere Mal über enge Feldwege gefahren, weil das Navi es so wollte… Ich finde es ist die beste Art zu reisen, so sieht man richtig viel, ist unabhängig und kann sich einfach treiben lassen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*
*