Food Photography Styling Workshop Wien

Vor ein paar Wochen flatterte eine Einladung  zum Food Photography & Styling Workshop mit Stories on a Plate in meinen Posteingang. Meine Freude war riesig. Vor allem weil ich immer wieder vor dem Problem stehe wie ich die Sachen noch besser fotografieren kann, die ich mache. Und ich koche zwar nicht viel, aber ich habe begonnen mehr und mehr DIY zu machen und damit auch mehr Kompositionen zu fotografieren, Das ist nicht immer leicht. Und ich möchte immer mehr lernen. Außerdem: Mein Mann kocht ja hervorragend und da wäre es toll wenn ich das auch in Szene setzen könnte 🙂 Auch wenn ich nach dem Workshop nicht perfekt fotografiere, Florentina hat uns tolle Tipps gegeben und ich möchte ein paar mit euch teilen – neben den Ergebnissen auf die ich wirklich stolz bin. Ich hätte nie gedacht dass ich so viel Liebe und Ehrgeiz für ein Foto aufbringen würde – man lernt über sich auch nie aus 🙂

  1. Was man braucht
    Gar nicht so viel. Ein Stativ (z.B. das von Manfrotto) und ein Reflektor habe ich Gott sei Dank schon – das ist wichtig. Eine Kamera ist auch gut – auch wenn ich wirklich nur so gestaunt habe was für Bilder Viennalicious mit ihrem Iphone gemacht hat.
  2. Perspektive wechseln
    Etwas was ich echt selten gemacht habe ist viele Perspektiven auszuprobieren. Und ich muss sagen, ich war erstaunt wie anders die Dinge aussehen können.
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  3. Untergründe, Hintergründe & Deko
    Mit dem kann man easy das Foto pimpen. Meine Samstage bei diversen Flohmärkten haben neue Dimensionen angenommen. Ab jetzt wird alles gekauft was aufs Foto kann *g* Das wird schlimm. Wer keinen Holztisch hat wie ich, kann auch einfach sie eine alte Platte besorgen, etc. Es gibt wirklich tausende Möglichkeiten
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  4. Weniger is mehr
    Am besten man macht die ersten Bilder mit wenig „Deko“ und gibt sie anschließend dazu. So sieht man sofort ob etwas „zu viel“ ist oder nicht dazu passt. Oft ist weniger mehr.
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  5. Licht
    Das wichtigste beim Foto. Und das allerbeste ist eindeutig das natürliche Licht. Also raus auf die Terrasse!
  6. Schärfe & Unschärfe
    Vor allem mit meinem 50mm Fixbrennweite Objektiv kann ich wirklich tolle Fotos machen mit einer sehr starken Unschärfe im Hintergrund. Ich kann ja nur jedem empfehlen sich dieses Objektiv zu kaufen- oder ein 30mm.
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  7. Vorbereitung ist das halbe Leben
    Vielen meiner Posts sind ja doch recht spontan. Wenn es zum Kochen kommt ( genauso wie bei DIY) braucht man schon einiges an Vorbereitungszeit. Die sollte man sich auch nehmen.
  8. Sei kreativ
    Die verrücktesten Sachen sehen auf Fotos viel schöner aus. Ein zerknülltest Backpapier kann sehr schön neben einem Kuchen aussehen. Was ich hier gelernt habe: Ich muss alles ausprobieren.
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  9. Zeitmanagement 
    Ja, man braucht Zeit für schöne Fotos, vor allem wenn man auch noch davor etwas fertigstellen muss. Meine persönliche Erfahrung ist ja, dass ich immer 1/4 der Zeit länger brauche als ich denke.
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  10. Zufriedenheit
    Oft braucht man etwas Zeit bis man zufrieden ist. Ein Foto mit Photoshop oder Lightroom zu bearbeiten und dann nochmal darüber schlafen. Wenn das Foto am nächsten Tag einem noch immer gefällt, ist es auch so we man sich das für sich wünscht.

Das waren nur einige Sachen die ich mitnehmen konnte. Ich kann euch nur empfehlen einen Workshop bei Florentina zu besuchen. Ich freue mich schon darauf viel mehr zu fotografieren und mir vor allem mehr Zeit dafür zu nehmen – irgendwie habe ich beim Workshop recht viel Ruhe in meine Fotografie bekommen – wenn ihr versteht was ich meine. Auch die Vorbereitung hat mir wahnsinnig viel Spaß gemacht – ich arrangiere wahnsinnig gerne das Set. Hach!

Freue mich schon auf die nächste Foto-Session 🙂

Danke an Merkur & Florentina für diesen tollen Workshop!

 

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